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Thema: Tatort Berlin - eine Stadt geht kaputt!

  1. #3981
    Mitglied Benutzerbild von solg
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    Standard AW: Tatort Berlin - eine Stadt geht kaputt!

    Hier, für euch alle... auf dass ihr apathischen Todgeweihten an eurem Neid auf die Vitalität unserer jungen, mutigen, mobilen, hungrigen, risikobereiten und initiativen Landsleute erstickt


  2. #3982
    Kämpfer Benutzerbild von Sherpa
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    Standard AW: Tatort Berlin - eine Stadt geht kaputt!

    Zitat Zitat von solg Beitrag anzeigen
    Hier, für euch alle... auf dass ihr apathischen Todgeweihten an eurem Neid auf die Vitalität unserer jungen, mutigen, mobilen, hungrigen, risikobereiten und initiativen Landsleute erstickt

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    16.11.2010 09:50 Uhr
    Eine solche Gesellschaft braucht vor allem junge, tatkräftige, durchsetzungsfähige, agile Menschen, um das psychologische Gesamtgefüge auszugleichen. Ein Volk, das schnurstracks in die Seniorenrepublik der Schneeköpfe tapst, schafft sich in der Tat selbst ab. Zu Recht beklagen wir die Kriminalität vieler ausländischer Jugendgangs. Aber das Maß an Phantasie, Mut und Vitalität, was deren Mitglieder oft aufbringen, zeigt auch: In diesen Menschen steckt, im Gegensatz zu den mentalen Altersheimern, noch ein Wille, ein Drang. Das sollten wir zu würdigen lernen – und uns fragen, wie wir die positiven Eigenschaften der Jugendlichen trennen können von den negativen Zielen, auf die sie sich richten. Wenn Deutschland nicht einmal mehr Jugendbanden hat, ist alles zu spät.
    So endete der uralte Artikel, aus dem Du hier zitierst. Der Verfasser gehört vermutlich zu den „Journalisten“, die sich mit widerlichen Provokationen und Schlimmerem ihre Brötchen verdienen.
    Wie?
    Dazu ein aufschlußreicher Artikel aus der taz:
    www.taz.de/!750957/
    In Abschrift ‘ne glatte Eins
    Nach all dem Ärger über ihren fantasiebegabten Reporter Jayson Blair schreibt endlich mal jemand aus der „New York Times“ ab. Es ist der Washington-Korrespondent des Berliner „Tagesspiegels“
    von FRANK STIER
    Vor wenigen Wochen waren sich alle wieder einmal einig: Sämtliche Tageszeitungen von Rang berichteten ausführlich von der Geschichte des jungen New York Times-Reporters, der gefeuert wurde, weil er einen Großteil seiner Texte entweder erfunden oder abgeschrieben hatte. Auch der Tagesspiegel beteiligte sich an der Debatte um journalistisches Ethos und lobte schließlich die NYT für ihren harten Kurs, der einige Köpfe rollen ließ.
    Um so mehr erstaunte jetzt ein Text in der Donnerstagsausgabe des Berliner Blattes mit überregionalem Anspruch: Auf seiner vermischten Seite, dem Weltspiegel, druckte der Tagesspiegel unter dem Titel „Mannomann“ einen Artikel seines Washington-Korrespondenten Malte Lehming zum Phänomen der so genannten Metrosexuellen. Und der ist nichts weiter als eine mehr oder minder korrekte Übertragung – aus der New York Times.
    Dort war am 22.06.2003 in der Fashion-&-Style-Abteilung der Sonntagausgabe ein Stück von Warren St. John erschienen:„Metrosexuals Come Out“ (siehe Kasten). In seinem Artikel stellt uns Lehming den dreißig Jahre alten Anlageberater Karru Martinson vor, der so gar nicht nach Macho aussieht, teure Gesichtscreme benutzt, Schuhe von Bruno Magli trägt, seine tiptopen Haare mit verschiedenen Shampoos und Spezialkuren wäscht, gerne shoppen geht und sich mit seinen Freunden in Weinbars trifft. „Wer ihn kennen lernt“, belehrt uns Lehming, „denkt oft, Martinson sei schwul.“ Doch das, so Lehming, stimme nicht, viel mehr sei er ein Exemplar der Metrosexuellen.
    Was um Himmels Willen interessieren uns die Gewohnheiten von Karru Martinson und all der anderen Metrosexuellen wie David Beckham, könnte der Leser nun denken und den Weltspiegel seinem vorbestimmten Ruhesitz im Altpapier zuführen. Doch darum geht es nicht. Sondern um die Tatsache, daß sich Malte Lehming des eindeutigen Plagiats schuldig macht: Es können alle sachlichen Aussagen, schmückenden Details und persönlichen Zitate im Tagesspiegel auf den vier Tage früher erschienenen Beitrag von St. John in der NYT zurückgeführt werden. Was Lehming als eigenes Werk vorgibt, ist nichts anderes als Übersetzung – mal wörtlich, mal zusammenfassend. Aus dem Original „So it was with a mixture of relief and mild embarrassment that Mr. Martinson was recently asked by a friend in marketing to be a part of a focus group of ‚metrosexuals‘ – straight urban men willing, even eager, to embrace their feminine sides“ wird in Lehmings Version: „Vor kurzem war Martinson von einem Freund angesprochen worden. Ob er bereit sei, an einer Marktanalyse teilzunehmen. [...] In langen Gesprächen wurden die Konsumgewohnheiten einer neuen Klasse von Männern erforscht – den Metrosexuellen. So jedenfalls werden sie genannt. Metrosexuelle sind heterosexuell, meist jung (zwischen 25 und 45), sie leben in Städten und leben offen ihre femininen Seiten aus.“
    „Diese Gruppe hat einen ungewöhnlichen Sinn für Ästhetik“, zitiert Lehming den „Strategie-Manager der Euro RSCG, Marian Salzman“. Die Werbefirma führt die Studie durch, und Lehming schreibt das so, als hätte er mit Salzman gesprochen. Doch dies kann nicht sein, sonst wüsste er, dass sich hinter Marian Salzman eine Strategie-Managerin verbirgt. Lehming hat diese Gewährsperson ebenso wie Karru Martinson aus dem NYT-Artikel einfach – und in diesem Falle auch noch falsch – abgeschrieben.
    Nun ist es im journalistischen Tagesgeschäft nichts Ungewöhnliches, interessante Inhalte anderer Medien zu übernehmen. Üblicherweise werden solche Quellen dann aber auch in korrekter Weise benannt und zitiert. Lehming täuscht dem Leser aber vielmehr vor, selbst mit Martinson und Salzman gesprochen und auf diese Weise das Phänomen Metrosexualität recherchiert zu haben. Auf die NYT verweist er lediglich an einer Stelle, wie auf ein Medium unter anderen, das über den Trend Metrosexualität berichtet habe: „Amerika entdeckt das ‚metrosexuelle Moment‘, schreibt die New York Times. Im Juli startet der Fernsehsender ‚Bravo‘ eine neue Serie mit dem Titel ‚Queer Eye for the Straight Guy‘.“ Als journalistische Quellenkennzeichnung für Lehmings Ausführungen kann diese schmale Erwähnung der NYT aber keinesfalls genügen.
    Nicht einmal für die in den Medien omnipräsente Story von David Beckham findet Lehming eigene Worte. Aus: „In 2001, Britain’s Channel Four brought out a show about sensitive guys called ‚Metrosexuality‘. And in recent years the European media found a metrosexual icon in David Beckham, the English soccer star, who paints his fingernails, braids his hair and poses for gay magazines, all while maintaining a manly profile on the pitch“ wird: „Vor zwei Jahren dann strahlte in Großbritannien der TV-Sender ,Channel Four‘ eine Show mit dem Titel ‚Metrosexuality‘ aus, in der es um sensible, heterosexuelle Männer ging. Als Inbegriff des Metrosexuellen galt dort schnell der Fußballstar David Beckham, der seine Fingernägel anmalt, für schwule Magazine posiert und trotzdem auf klassisch heterosexuelle Weise männlich wirkt.“

    Lehmings Chuzpe, nur wenige Wochen nach der aufsehenerregenden Plagiatsaffäre bei der New York Times, verblüfft. Vor diesem Hintergrund bekommt auch seine Berichterstattung zum so genannten „Krieg gegen den Terror“ seit dem 11. September 2001 eine neue kreative Dimension. Hatte man sich bisher gefragt, warum der Tagesspiegel einen Amerika-Korrespondenten beschäftigt, dessen Berichte und Kommentare zur Außenpolitik der Bush-Administration derart affirmativ und unkritisch sind, dass sie auch von Pressereferenten des Pentagon stammen könnten, so stellt sich nun die darüber hinausgehende Frage: Woher hatte Lehming seine Informationen?
    „Ein König, der seine Schlachten selbst schlägt, das wär ’n Anblick.“
    Achill in „Troja“

  3. #3983
    HPF Moderator Benutzerbild von Mütterchen
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    Standard AW: Tatort Berlin - eine Stadt geht kaputt!

    Rechtsprechung in Berlin.
    ...
    Der Student wollte nicht länger im Stau warten und als „Abkürzung“ die Busspur nehmen: Als der 23-jährige Autofahrer vorschriftswidrig rechts an den wartenden Fahrzeugen vorbeizog, lief plötzlich von einer Mittelinsel aus ein Kind von links auf die Fahrbahn. „Ich versuchte noch auszuweichen, aber ich habe den Jungen mit meinem Seitenspiegel getroffen“, sagte der Student am Mittwoch unter Tränen vor dem Amtsgericht Tiergarten. Er erfasste das vier Jahre alte Kind tödlich.
    ...
    Der Student wurde der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Eine Strafe von 200 Euro (40 Tagessätze zu je fünf Euro) erging, zudem ein Fahrverbot von einem Monat.
    ...
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  4. #3984
    Mitglied Benutzerbild von KTN
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    Standard AW: Tatort Berlin - eine Stadt geht kaputt!

    Zitat Zitat von Heifüsch Beitrag anzeigen
    .....
    Zitat Zitat von Tutsi Beitrag anzeigen
    :--
    Nach Razzien in Neukölln: Marzahn (Biesdorf), Tempelhof und Charlottenburg sind die neuen Reviere der Clans in Berlin. Warum werden hier eigentlich nur die Bezirke genannt und nicht Adressen und Bilder gezeigt? Durch den Rechtsstaat ist dieses Problem erst entstanden.

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  5. #3985
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    Standard AW: Tatort Berlin - eine Stadt geht kaputt!

    Zitat Zitat von KTN Beitrag anzeigen
    Nach Razzien in Neukölln: Marzahn (Biesdorf), Tempelhof und Charlottenburg sind die neuen Reviere der Clans in Berlin. Warum werden hier eigentlich nur die Bezirke genannt und nicht Adressen und Bilder gezeigt? Durch den Rechtsstaat ist dieses Problem erst entstanden.

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    Von Olaf Sundermeyer wird jetzt - ich glaube, kommende Woche - eine Doku gebracht, die den Bürgern Angst vor Rechts machen soll - da wird alles, was rechts ist, nur mit gewalttätigen Szenen gebracht - ich glaube, damit will man von linksextrem und islamistisch ablenken, weil die Zeitungen jetzt über die Razzien in islamistischen Ecken gebracht hat - irgendwie muß man immer aufpassen, wie hier getrickst wird - linksextrem und islamistisch nicht schlimm, bildet sich der Bürger nur ein, aber rechtsextem ganz schlimm - muß also weg - damit macht man das, worüber man in der Regierung nur abfällig lacht, wenn Bürger Angst vor kriminellen Flüchtlingen haben und vor den Islamisten und Salafisten.

    Gewußt, wie - man das drehen kann - dabei gibt es so viele Helfer - und da ist noch einiges mehr im Anmarsch - ist mir erst gestern wieder aufgefallen, wie man - jetzt gibt es im TV - ich glaube, es war entweder ARD-Alpha oder one TV - die eine Art Sprachsendung für türkisch bringen - damit sich die Leut besser verstehen - nicht Deutsch für Türken, sondern türkisch für alle - da weiß man doch, wohin das jetzt laufen soll.

    Die erste Kommissar in einem Krimi lief auch schon mit langem Kopftuch herum - aber scheinbar haben sich die Zuschauer massiv darüber aufgeregt - es kam keine Folge - jetzt gab es einen Film mit einem türkischen Schauspieler, der bereits damals in der Serie "Edel & Stark" aufgetreten ist - gealtert, aber jetzt macht er einen auf Imam - wie hieß denn bloß der Titel - vergessen -

    Es wird leise, aber im Hintergrund mit dem Willen der rotrotgrünen Regierung die Islamisierung voran geschoben, sie soll bloß nicht so genannt werden - auch wenn man manche Leute nicht mehr sieht und die erst mal still geworden sind, aber im Hintergrund arbeiten sie weiter.

    Und`s Merkel hat wieder schön wischi-waschi geredet - wie konnte es nur kommen, daß eine solche Frau 14 Jahre am Stuhl kleben konnte - mit Intrigen und allem drum und dran - alle weg gestoßen hat - schwache Männer, die sich haben stoßen lassen - und nicht einen Kandidaten für das Amt heran gebildet hat - wie konnte es nur dazu kommen !!!!!!!!!!! (Aufschrei) - Warum lassen sich Deutsche nur so einlullen in ihrem "Schlaf" - alles ist gut - mein Gott, die Frau grinst doch aus allen Poren - sie freut sich über ein dummes Volk, daß eine dummfreche Kanzlerin - manchmal kommen so ihre Antworten, wenn ihr eine Frage nicht paßt - und alles geht weiter so, wie bisher.

  6. #3986
    Mitglied Benutzerbild von laurin
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    Standard AW: Tatort Berlin - eine Stadt geht kaputt!

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    Das sind die neuen Reviere der Clans in Berlin.
    Weiß ist das Schiff, das wir lieben!

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