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Thema: pV politische Theorie

  1. #1
    meh
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    Standard pV politische Theorie

    Moin,

    Der User "Politisch Verfolgter" schreibt ja schon einige Zeit hier. So ich seine Thesen verstanden habe, schienen sie durchaus vernünftig, in 90 % der Fälle benutzt er allerdings irgendwelche Worte oder Abkürzungen, die den Sinn völlig verschwinden lassen.

    Könntest Du - in einigermaßen einfachen Worten - Deine fundamentalen Überzeugungen darlegen? Wie muss die Wirtschaft aussehen? Wie die Gesellschaft?

    Ich glaube wirklich, dass man da noch was lernen könnte, wenn man's verstände ...

  2. #2
    GESPERRT
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    Standard AW: pV politische Theorie

    Das wäre auch mein Anliegen. Jemand der ihn verstand schreib einmal das er Genial wäre.

  3. #3
    Mitglied
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    Standard AW: pV politische Theorie

    Bin einfach total gelangweilt, also froh, wenigstens hier was tun zu dürfen.
    Meine "fundamentale Überzeugung" ist schlicht, daß wir Grundrechte haben, die eben rechtsräumlich zu gewährleisten und auszudifferenzieren sind.
    Die Grundrechte sind ja keine politische Theorie, sondern eben Jedem zugänglich zu machen.
    Das ist mein Anliegen.
    Und gesetzlich verankerte Zwangsarbeit, Enteignung, Lehnswesen und Berufsverbot ist nun mal alles grundrechtswidrig.
    Hinzu kommt die banale Erkenntnis, daß Kapital die materiellen Freiheitsgrade individueller Selbstverwirklichung repräsentiert.
    Abgerundet wird es durch den Sinn und Zweck der Marktwirtschaft: die Doppelrolle von Anbietern und Nachfragern als ökonomische Grundlage herzustellen.

    Daraus folgt: die Wirtschaft und das Kapital, das sind die Anbieter, die dadurch kapitalkräftige Nachfrager sein zu können haben. Das ist rechtsräumlich und wiss. zu flankieren.
    Zudem ist ja völlig klar, daß keine öffentl. Mittel in Privatvermögen zu pumpen sind. Denn das würde ja für Alle niemals ausreichen, womit dann also Grundrechtswidrigkeiten auftreten, indem die Einen was erhalten, die Anderen aber nichts oder wesentlich weniger.
    Dabei gehts keinesfalls um Gleichmacherei, sondern um dieselben Grundrechte aller.
    Die Menschen sind mental unterschiedlich leistungsfähig und haben ihr individuelles mentale Leistungsprofil eben adäquat als Anbieter für Nachfrager nutzbar machen zu können.
    Wie wir wissen, können sich Inhabertätigkeiten komplett erübrigen. Damit sind also goldene Netze bezahlender Nutzer für Userdividende darstellbar, weil sich eben Inhabertätigkeiten erübrigen lassen.
    Das Kapital wird sowieso vor allem von Betriebslosen aus den Taschen möglichst kaufkräftiger Nachfrager erwirtschaftet. Damit gibts Mittel für die Etablierung und immer weitere Vernetzung betrieblicher Nutzungsobjekte.
    Und nun sehen wir: dem steht die zudem grundrechtswidrige Arbeitsgesetzgebung diametral entgegen, auch die öffentl. zwangsfinanzierten Wirtschaftswissenschaften, die A. Nobel daher auch nicht einbezogen hat.
    "Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen." Joseph Weizenbaum
    GmbHler sind RufmordGift, Arbeitsverträge sind Pest, Arbeitsrichter verhöhnen SozialstaatsOpfer.

  4. #4
    Mitglied Benutzerbild von Ahab
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    Standard AW: pV politische Theorie

    Es ist einfach zu verstehen, wenn man nur diese ganzen unwesentlichen Punkte ignoriert, die er zur Rechtfertigung seiner Arbeitslosigkeit immer wieder darlegen zu müssen meint.


    Der Zusammenhang ist relativ einfach:

    Er ist der Meinung, Arbeitnehmer werden nicht angemessen entlohnt, deswegen solle man nicht arbeiten gehen. Und deswegen tut er selbst es auch nicht.

    Den ganzen Quatsch zur "vollwertigen Marktteilnahme" "betriebsloser Anbieter", den Scheiß zu uservalue und all' diesem Dreck kann man sich schenken.

    Der Kern der Sache ist einfach, dass er nicht daran denkt arbeiten zu wollen, weil er sich schlecht entlohnt meint und weil er weiter zu faul oder zu dumm ist, Gewerkschaftsarbeit zu leisten.

    Oder vielleicht ist er einfach auch nur ohne sinnvolle Qualifikation um ordentliche Einkünfte fordern zu können und arbeitet aus Frustration nicht. Wer weis das schon?

  5. #5
    Käse-Pilze-Zwiebeln Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: pV politische Theorie

    Es wäre schön, wenn's hier "Menschenrechte" hiesse, nicht "Grundrechte".
    (Denn "verankerte Zwangsarbeit, Enteignung, Lehnswesen und Berufsverbot" sind mitnichten zwingend grundrechts-, vielleicht aber, je nach Theorie bzw. Regelsatz, menschenrechtswidrig.)
    Kalenderspruch, 30. Woche: Nicht jeder, der Gutes tut, macht nichts Schlechtes. -- Michael Heymig

  6. #6
    Mitglied
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    Standard AW: pV politische Theorie

    Gut, ok, auch Menschenrechte. Eben alle grundsätzlichen Rechte, die uns als Mensch ausmachen, die wir uns dazu ersonnen haben, um unser Menschsein zu zivilisieren und gegenseitig zu achten.
    Zwangsarbeit ist auch lt. Grundgesetz verboten, also grundrechtswidrig. Sie darf nur zur Strafe bei Vorliegen eines Verbrechens verhängt werden. Und dann sicher auch in einer Weise, die zwangsarbeitsverweigernde Verbrecher nicht an Leib und Leben schädigt. Wobei ich annehme, daß Kriminelle in Gefängnissen sogar gern was tun, was ihre Zellenmonotonie etwas auflockert.

    Nun kommt Ahab mit sog. "Arbeitnehmer"-Konstrukten daher. Doch die sowas zuweisenden Gesetze sind ja grundrechtswidrig.
    Seit wann gibts eigentlich einen sog. "Arbeitnehmer"-Begriff?
    Wir kommen doch nicht darum herum: arbeiten ist und bezweckt anbieten.
    Wer tut das denn sonst in z.B. Betrieben, in denen gar kein Inhaber tätig ist, deren Inhaber nie dort waren oder je dort sein werden?
    Dort bieten Betriebslose an, das von ebenfalls Betriebslosen gemanagt wird, die dazu ebenfalls weisungsgebunden und kündbar sind.
    Es geht also nicht um sog. "Lohn", sondern um den aus den Taschen möglichst kaufkräftiger Nachfrager zu generierenden value, um die Differenz zw. betriebl. out- und input.
    Diese Differenz hat mit sog. "Gewerkschaften" nix zu tun, sie stammt vielmehr aus den Taschen besagter Nachfrager.
    Die von denen "geforderten Einkünfte" sind eben die Marktpreise für Güter, Produkte und Dienstleistungen.
    Das ist doch kein "Scheiß", es sind vielmehr klare rationale ökonomische Zusammenhänge.
    Wann darf man endlich mit anbieten, wann gibts die positive Rückkopplung von Anbieterprofit in Nachfragerkaufkraft?
    Damit sind wir dann auch die elenden Schweinezyklen der Finanzblasenfüllerei samt deren Krisenketten los.
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  7. #7
    Exorzist Benutzerbild von Krabat
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    Standard AW: pV politische Theorie

    PV hat kein Problem mit Arbeitslosigkeit, sondern mit Menschen. Er muß sich irgendwie seine totale Einsamkeit ohne Arbeitskollegen, Freundin und Freunden erklären.

    Also hat er sich eine runde Schutzmauer um sich herum aufgebaut, die dazu dient allen anderen außerhalb die Schuld an seiner Misere zu geben.

    Innerhalb dieser Schutzmauer sitzt er und schmeißt mit Begriffen raus. Das ist seine "politische Theorie".

    Mehr ist nicht.

  8. #8
    Mitglied
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    Standard AW: pV politische Theorie

    Krabat, Berufsverbot ist ja das Problem, das per Gesetz zugewiesen wird. Damit hat das Regime Probleme mit den Grundrechten.
    Ich schmeiße mit den Grundrechten nicht herum, sondern fordere sie ein.
    Das Regime hat um die Grundrechte eine "Schutzmauer" gezogen, die es Sozialstaat nennt. Damit schützt es seine Klientel vor den Grundrechten seiner Opfer.
    Es ist die Misere des modernen Feudalismus, womit in USA 80 % der Privathaushalte 2 % des Vermögens haben.
    In D siehts wohl ähnlich aus, weswegen die Verteilungsstrukturen erst gar nicht offengelegt werden.
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  9. #9
    marc
    Gast

    Standard AW: pV politische Theorie

    Fast verstörend die Vorstellung, dass pV auch ein Gesicht hat und Augen - überhaupt einen Körper, der mit Kleidung bedeckt ist.

  10. #10
    Mitglied
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    Standard AW: pV politische Theorie

    Oh Gott, wirklich? So sehr wird man aus der Welt gewünscht?
    Na ja, bin ja deswegen in innerer Emigration.
    "Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen." Joseph Weizenbaum
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