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Thema: EHRENHAFTE Iraker boykottieren die Wahlen!!

  1. #21
    they call me tater-salad Benutzerbild von buckeye
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    im endeffekt ist der jetzige konflikt nur die logische fortsetzung von dem fehler der 91 begannen wurde als nach der befreiung Kuwaits man leider nicht bis nach Baghdad marschierte (kommt davon wenn man der UN traut).
    Mal eine frage an die terroristenversteher , gibt es eigentlich ausser saddam einen kandidaten von denen ihr nicht behauptet er waere CIA spion ????????????
    Oppressors can tyrannize only when they achieve a standing army , an enslaved press , and a disarmed populace ... James Madison

    Its criminal to teach a man NOT to defend himself when he is the victim of brutal attacks , it is legal and lawful to own a shotgun or a rifle , we believe in obeying the law !! ..... Malcolm X

  2. #22
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    Daumen hoch! Erraten

    Zitat Zitat von Modena 360
    Na sicher. Laß mich raten: Du forderst auch ein Denkmal für die Wehrmachtsdeserteure, richtig?
    So ist es!

  3. #23
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    Achtung

    Ich finde das sehr gut!! Ruhm und Ehre den linken Wehrmachtsdeserteuren!
    USA und GB, raus aus dem Irak!

  4. #24
    City on a hill Benutzerbild von moxx
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    Zitat Zitat von reformist
    Richtig, entweder Staatspräsident Hussein, oder aber eine wie auch immer geartete Revolutionsregierung, die ihn gestürzt hat.... (ohne externe Intervention)!
    na in der derzeitigen situation, haben die amerikaner dass recht, wahlen auszurufen, kraft natur der sache.
    anders geht es nämlich zur zeit nicht, nocheinmal die frage:
    "was hast du gegen wahlen?"

  5. #25
    Mitglied Benutzerbild von Crystal
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    Zitat Zitat von Modena 360
    Du kannst es drehen und wenden wie du willst: Die Ölvorkommen dort müssen gesichert werden.
    Zitat aus einem Beitrag des FOCUS-Forums:

    Ihr freßt, säuft, hockt in euerer warmen Wohnung vor dem PC, fährt zweimal im Jahr in Urlaub und habt vermutlich ein bis zwei Mittelklassewagen in der Garage stehen. Und ihr glaubt auch noch, dass dies alles euer verfassungsmäßig zustehendes Recht ist dies alles genießen zu können. War ja schon "immer" so. Aber warum dies schon "immer" so war, daran verschwendet ihr wohl keinen einzigen Gedanken.

    Ganze Industrien der westlichen Welt hängen von der reibungslosen Ölversorgung ab, und damit Arbeitsplätze und ein relativen Wohlstand.
    Dass Öl eine Waffe ist, könnt ihr euch beim besten Willen nicht vorstellen!
    Aber vielleicht könnt ihr euch vorstellen was es bedeutet, wenn ein Ölförderland noch zusätzlich eine Atombombe hat.
    Aber auch daran habe ich meine Zweifel, da diese Vorstellung die äußerst beschränkt vorhandene Phantasie einiger Foristen überstrapaziert.


    Mich würde mal Euere Meinung hierzu interessieren.

  6. #26
    W. Kovacs Benutzerbild von Rorschach
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    Zitat Zitat von Crystal
    Zitat aus einem Beitrag des FOCUS-Forums:

    Ihr freßt, säuft, hockt in euerer warmen Wohnung vor dem PC, fährt zweimal im Jahr in Urlaub und habt vermutlich ein bis zwei Mittelklassewagen in der Garage stehen. Und ihr glaubt auch noch, dass dies alles euer verfassungsmäßig zustehendes Recht ist dies alles genießen zu können. War ja schon "immer" so. Aber warum dies schon "immer" so war, daran verschwendet ihr wohl keinen einzigen Gedanken.

    Ganze Industrien der westlichen Welt hängen von der reibungslosen Ölversorgung ab, und damit Arbeitsplätze und ein relativen Wohlstand.
    Dass Öl eine Waffe ist, könnt ihr euch beim besten Willen nicht vorstellen!
    Aber vielleicht könnt ihr euch vorstellen was es bedeutet, wenn ein Ölförderland noch zusätzlich eine Atombombe hat.
    Aber auch daran habe ich meine Zweifel, da diese Vorstellung die äußerst beschränkt vorhandene Phantasie einiger Foristen überstrapaziert.


    Mich würde mal Euere Meinung hierzu interessieren.
    In erster Linie müssen die Iraner auch dann immer noch aufs Geld schauen.

    Nach der Parole "Kauft unser Öl oder es gibt einen Atomschlag" werden sie schließlich nicht vorgehen können.
    Sie könnten allerdings ihre Käufer leichter selber aussuchen; d.h. entweder USA, Europa oder China (grob vereinfacht).
    "Quis custodiet ipsos custodes?"

    "If our house be on fire, without inquiring whether it was fired from within or without, we must try to extinguish it." Thomas Jefferson

    "Terrorismus ist der Krieg der Armen, Krieg ist der Terrorismus der Reichen." Sir Peter Ustinov

  7. #27
    they call me tater-salad Benutzerbild von buckeye
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    es ist woll eher , das die "bombe" ein prestige-objekt ist und nicht unwesentlich einen strategischen wert hat im politischen und strategischen sinne
    Oppressors can tyrannize only when they achieve a standing army , an enslaved press , and a disarmed populace ... James Madison

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  8. #28
    W. Kovacs Benutzerbild von Rorschach
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    So zeigt es zumindest die bisherige Erfahrung mit Atommächten. :]
    "Quis custodiet ipsos custodes?"

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  9. #29
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    großes Grinsen dubiose US-Demokratie, Vorbild für manche "Deutsche"

    Zitat von moxx:
    @refomist,
    das ist auslegnungssache, nach deiner deffinition, wäre die einzige person, die wahlen ausrufen dürfte "saddam hussein". und der wird es bestimmt nicht tun!
    Zitat von reformist:
    Richtig, entweder Staatspräsident Hussein, oder aber eine wie auch immer geartete Revolutionsregierung, die ihn gestürzt hat.... (ohne externe Intervention)!
    Zitat Zitat von moxx
    na in der derzeitigen situation, haben die amerikaner dass recht, wahlen auszurufen, kraft natur der sache.
    anders geht es nämlich zur zeit nicht, nocheinmal die frage:
    "was hast du gegen wahlen?"
    Naja, reformist hat was gegen von Deutschland unterstützte US-Wahlen im Irak, moxx,

    weil das die Voraussetzung für US- und Deutsch-Demokratie im Irak ist, häufig also eine ziemlich übel beleumdete Angelegenheit, um nicht zu sagen: Verbrechertum schlechthin! Ich bin auch gegen diese christliche Provokation des Islam.

    Dazu einige Zitate aus einem Artikel des nicht gerade als Islamfreund verschrieenen Dr. Dieter Nix:

    ... In der BRD, die sicher jeder als Demokratie mit Wahlen und Parlament bezeichnen müßte, hatten gewählte Volksvertreter keine Probleme, öffentlich zu erklären, daß ihnen der Mehrheitswille zur Rechtschreibreform gleichgültig ist. Und zur wichtigeren Frage der Einführung einer neuen Währung wurde das Volk ebenfalls nicht gefragt, weil das leicht vorhersehbare Ergebnis nicht in die Pläne der Staatsführer paßte...

    In SLH wurden Gegner der sog. Rechtschreibreform in den Wahlbürgerschichten durch CDU-Politiker aus der sog. Opposition heraus (SPD war an der Macht) sogar als Analphabethen verleumdet. Solche us-deutschen Demokratie-Verhältnisse der Wählerbeschimpfung will reformist den Irakern halt nicht zumuten, brav.

    Daß ein Verfassungspapier nicht unbedingt Demokratie bedeutet, zeigt sich darin, daß die US-Verfassung noch am selben Tag ihrer Einführung [4. März 1789] gebrochen wurde. Der erste Präsident (G. Washington) wurde ohne Volkswahl von den ebenfalls nicht gewählten Delegierten bestimmt. Im US Präsidentenamt wurde mehr Macht angehäuft als Kaiser Wilhelm II. sie hatte. Zwar wird gelobt, daß damit große Stabilität in der Politik erreicht wird, aber das ist typisch für Monarchien. Sämtliche ausführende Gewalt im Staat ist in diesem Amt zusammengefaßt (Exekutive) in Personalunion von Staatsoberhaupt und Staatschef, der nicht dem Parlament untersteht. Ein Beispiel: zwar kann nur das US-Parlament einen Krieg beschließen, der Präsident kann ihn als Oberbefehlshaber der Armee aber schon einmal anfangen und braucht erst danach im Parlament zu fragen, ob es damit einverstanden ist

    Für Deutschland hat man diese Methode verfeinert und stimmt auch mal solange ab, bis es stimmt, wie sich an einer früheren Zustimmung zum Zuwanderungsgesetz im Bundesrat gezeigt hat. Dämliche Verfassungsrichter!
    In der bald errichteten Islamischen Republik Irak wird man anders abstimmen, nämlich gottesfürchtig, und die Mullahs werden die Einhaltung der göttlichen Gebote strikt überwachen.

    Alle Wahlmänner eines Bundesstaates die mit den Wahlmännern der anderen Bundesstaaten gemeinsam den US-Präsidenten wählen sollen nur den Kandidaten wählen, der in ihrer Region die meisten Stimmen hat. Die Anzahl der Wahlmänner pro Teilstaat hängt von der Einwohnerzahl ab. Das sagt aber nichts über die Wahlbeteiligung. Es ist also möglich, daß US-Bundesstaaten mit vielen Wahlmännern und wenig Wahlbeteiligung mehrheitlich den Kandidaten zum Präsidenten machen, der im ganzen Land insgesamt weniger Stimmen als der Konkurrent hatte. Die Wahlmänner haben außerdem in etlichen Bundesstaaten kein "imperatives Mandat", sie sind nicht verpflichtet, jenen Kandidaten zu wählen, für den sie als Volksvertreter geschickt werden. Da der letzte Wahlgang geheim ist, ist dies auch nicht überprüfbar.

    Das ist also praktisch nur noch sehr indirekte "Demokratie" und eigentlich vom Zufall der gerade am Präsidenten-Wahltag herrschenden guten oder schlechten Laune der Wahlmänner abhängig.

    Und direkt kriminell ist die im Irak geplante "Demokratie" nach US-Vorbild auch:

    In Einzelaspekten kann bis in die Gegenwart die Abhängigkeit einzelner US-Präsidenten von kriminellen Strukturen nachgewiesen werden, oder von industriellen Konzerngruppen, die ihre Kandidatur finanzierten. Typische Beispiele hierfür sind der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg auf Drängen der Industrie ("merchants of death", 1935: Nye-Komittee, Artikel Nr. 8, Fußnote 3), sowie die Präsidenten Harding und Coolidge in den 1920er Jahren bis hin zum "Kennedy-Clan", der über den Vater von J.F.K. per Alkohol-Schmuggel in der Prohibitionszeit den Grundstein zu Reichtum und politischer Macht der Familie legte.

    Ich bin überzeugt davon, daß in der künftigen, gottesfürchtigen Mullah-Regierung des Irak kein einziger deutscher "Zuhälter" (Zitat: Glos, CSU) sitzen wird. Was gut für viele Deutsche ist, muß nicht gut für fromme Iraker sein, ich sehe das wie reformist.
    Im künftigen Fernsehen der Islamischen Republik Irak wird auch ein koksender, wichtigtuender Besucher von Zwangsprostituierten keine Karriere machen.

    Zwischenbilanz wg. USA zieht Dr. Nix folgende:

    Der einflußreiche Staatsführer der USA wird nicht in demokratischer Wahl bestimmt. Die Bürger können zwar indirekt wählen, haben aber keinen Einfluß darauf, was mit ihrer Stimme geschieht. Dadurch wird das Land als Präsidialmonarchie von einer politischen Kaste regiert, einem Partei-Adel.

    ... Bis auf seltene Ausnahmen wie den Zweiten Weltkrieg erreicht kaum ein gewählter Kandidat mehr als 60 Prozent der Stimmen. Daraus folgt, daß der so gewählte Präsident durch kaum mehr als 21 Prozent der erwachsenen Bürger [der USA] legitimiert sein kann...


    21 Prozent dieser US-Bürger, wenige Millionen also, wollen im Irak und in der Welt mit vielen Milliarden Bewohnern, bestimmen, wo es lang geht? Wohl übergeschnappt!


    ... Lange Zeit blieb alleine schon die organisatorische Bewältigung der Wahlverfahren ein dubioses Unternehmen. Das traditionell entspannte Verhältnis der USA gegenüber organisierter Kriminalität wirkte bis hin zur Beeinflussung von Wahlen. Nicht selten griffen "Wahlschlepper" ("coopers") ihnen wehrlos erscheinende Opfer auf der Straße auf, raubten sie aus und sperrten sie über Tage unter Drogen in Käfige ("coop"). Unter Aufsicht mußte dieses Stimmvieh am Wahltag dutzendfach die Stimme für jene Partei abgeben, welche die Schlepperbande finanzierte. Nordamerikas berühmten Dichter, Edgar A. Poe, scheint 1849 in Baltimore/Phil. dieses Schicksal ereilt zu haben im unfreiwilligen Dienst für die "Whig-Partei", die sich schicklicherweise später umbenannte und heute "Demokraten" heißt. Poe, der vermutlich nachts auf dem Rückweg von einer Dichterlesung einkassiert worden war, wurde nach der Wahl besinnungslos im Rinnstein gefunden und starb im Alkohol-Koma...

    Schnapps in den Zwangswähler abfüllen, genau. Abschreckendes, historisches Vorbild für die irak. Moslems. Die schiietischen Mullahs werden nach der sog. "Wahl" gewiß eine solche Entwicklung verhindern und - nachdem sie die Macht übernommen haben - ihre eigene, irakische Politik machen, d.h. die Scharia (islam. Gesetz), mögl. scharf und konsequent als Anti-Amerikanns-Wai-Of-Laive anwenden. Dazu gehört auch die flotte Hinrichtung des derzeitigen sog. irak. Übergangs-Präsidenten und seiner HiWis.

    Zwischenfazit Dr. Nix:

    Typischerweise repräsentiert ein gewählter US-Präsident nicht die Mehrheit der erwachsenen Bürger. Nicht nur Präsidenten sondern auch Wahlen wurden in den USA bis mindestens Mitte des 19. Jhs. von organisierter Kriminalität beeinflußt

    Die zukünftige typisch islam. Mullah-Regierung und ihr gott-gerechtes Regiment im Irak wird demgegenüber auf den ersten frommen Hieb hin mind. 90 Prozent aller irak. Moslems hinter sich stehen haben. Sehr erfreulich, echte islamische Demokratie!

    Schwarze Sklaven waren bei der Gründung der USA mit 18 Prozent Anteil eine große Einzelgruppe in der Gesamtbevölkerung. Das hat sich auch später nicht grundsätzlich geändert...

    ... Negersklaven als "Dreifünftel-Menschen" anzuerkennen. Kurios ist dabei, daß die honorigen Väter der US-Verfassung in dichterischen Ergüssen über Menschenrechte schwelgten, ohne auf die Idee zu kommen, Negersklaven könnten diese auch zustehen. Der nicht weiter geheimnisvolle Grund liegt darin, daß sie als die Reichsten ihres Landes selbst zu den größten Sklavenhaltern gehörten. Der erste US Präsident Washington meldete kurz nach seinem Amtsantritt bei der ersten Volkszählung nicht weniger als 188 Negersklaven in seinem Zweipersonen-Haushalt...

    ... Die Korrektur des Problems
    [der Sklavenfrage] zog sich vielmehr zäh über etliche Generationen hin und mehr als hundertfünfzig Jahre. Damit ist bis heute der längste Teil der US-Geschichte mit dem Faktum belastet, daß dieser Staat so lange keine Demokratie war. Denn wenn ein großer Teil der US-Bevölkerung von den vollen Bürgerrechten ausgeschlossen wird, kann hier kaum ernsthaft von einer allgemeinen "Volksherrschaft" im modernen Sinn die Rede sein.

    Die bald den Irak führende fromme Mullah-Regierung lehnt das US-Vorbild ab und wird gewiß nicht 150 Jahre herumeiern bis 100 % der Bevölkerung alle islamischen Rechte zustehen. Das Gleichheitsprinzip hinsichtlich der Bürgerrechte sollte sich innerhalb weniger Monate nach Amtsantritt durchsetzen lassen. Jo!

    Und noch so einiges US-"Demokratisches":

    ... 1920: Wahlrecht auch für Frauen. Im Deutschen Reich war dies bereits ein Jahr zuvor eingeführt worden in der Weimarer Verfassung.

    1964: Abschaffung der Wahlsteuer im 24. Verfassungszusatz. Doch blieb immer noch eine weitere Hintertür zum willkürlichen Ausschluß unerwünschter Wählergruppen in Form von Wahlaltersbeschränkungen.

    - 1971: Festlegung der unteren Altersgrenze zur Teilnahme an Wahlen auf 18 Jahre. Wiederum war dies in Deutschland bereits schon vorher geschehen...


    ... Indianer hatten ebenso wie die Negersklaven keine Bürger- oder Wahlrechte. Bereits dezimiert durch Frühkolonisten war die Urbevölkerung Nordamerikas speziell in den "Indianerkriegen" Mitte des 19. Jhs. von ursprünglich etwa zwei bis zehn Mio. Köpfen auf 25 Tsd. (1870) dezimiert worden...


    Also mehrere Millionen US-Wahlbürger durch Ermordung der Wähler von allgem. Wahlen ausgeschlossen. Ganz einfach. Super Geschichts-Vorbild für El-Kaida!

    [Indianer] ... Zuletzt um die Jahrhundertwende 1900 durch ihre Inhaftierung in Umerziehungslagern, wo eigene Sprache und Traditionen verboten wurden.

    Überhaupt sind die US ideale Ratgeber in "Demokratie- u. Menschenrechtsfragen" - mit langer Erfahrung in der Lösung schwieriger Probleme, u.a. langfristiger Ausschluß unerwünschter Wähler von Wahlen:

    ... Anfang der 1970er Jahre wurde in einer Stichprobe festgestellt, daß von 1.000 sterilisierten Indianerinnen in den USA nur eine dabei war, die sich dem freiwillig unterzogen hatte. Dies war offenbar Erfolg einer Bundesaktion in den Jahren 1973-1976 durch die "Indian Health Services" (IHS), in deren Verlauf schätzungsweise 20 Prozent der jungen US-Indianerinnen eines Untersuchungsgebiets zwangssterilisiert worden waren...

    Übrigens, Hitler hat das nicht geplant!

    ... Selbst Südstaatler wurden für Jahre weiße Neger, als sie nach dem verlorenen Krieg [1861-65] unter ein brutales Militär-Regime von Nordstaaten-Offizieren fielen. Die Gegenreaktion war die erste Generation des Ku-Klux-Clan, die ursprünglich als Bürgerrechtsaktion gegen eine menschenverachtende Unterdrückung begann.

    Weitere Zwischenbilanz Dr. Nix:

    Wenn der Demokratiebegriff dem Sinne nach wörtlich verstanden wird, ist nicht nur das Papiergedruckte, sondern die reale Möglichkeit zur Ausübung aller Bürgerrechte Voraussetzung für allgemeine Volksherrschaft. In den USA war dies nicht vor dem 23. Januar 1964 der Fall, als erstmals alle Beschränkungen des Wahlrechts weitgehend beseitigt waren. US-Staatsverbrechen gegen eigene Bürger reichen zeitlich sogar noch darüber hinaus.

    Endbilanz Dr. Nix:

    ... Woher ein dubioser Staat wie die USA die grandiose Arroganz nimmt, andere Völker über Demokratie belehren zu wollen, oder wie die dümmliche Frechheit gerechtfertigt werden kann, gar noch als die Urmutter aller Demokratien [1] aufzutreten, das gehört wohl zu den ungelösten Rätseln der Menschheit...

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    (Sepp-Depp-Nominierung Nr. 48, "Urdemokratisch", von. Dr. Dieter Nix, Oktober 2004)



    [1] Der WDR-Redakteur Klaus Leggewie hatte die falsche Behauptung von der "ältesten Demokratie" in den Äther geblasen, was wohl nicht weit von der US-Nabelschau abweicht...
    Geändert von ekueku (06.02.2005 um 11:18 Uhr)

  10. #30
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    Zitat Zitat von reformist
    oder die Amis setzen den islamistischen Kollaborateur Sistani ein, der dann einen Gottestaat errichtet...Demokratie ist den Amis egal, sie wollen nur eine Marionettenregierung haben, die ihnen das irakische Öl verschachert und Stützpunkte gewährt.
    sistani wird stark von teheran gelenkt...

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