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Thema: "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten

  1. #1
    Mitglied Benutzerbild von Candymaker
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    Standard "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten



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    Süss, die beiden. Scheinen auf der gleichen Wellenlänge zu sein.

  2. #2
    endlich zuhause Benutzerbild von Sprecher
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    Standard AW: "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten

    Klar daß Merkel eher polnische als deutsche Interessen vertritt.

  3. #3
    Hüter der Nacht Benutzerbild von henriof9
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    Standard AW: "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten

    Warum müssen wir uns eigentlich von aller Welt immer alles vorschreiben lassen ?

    Auf dieser widerlichen " Schleimspur " rutsch man ja schon aus.:rolleyes:
    Eine Frau macht niemals einen Mann zum Narren;
    sie sitzt bloß dabei und sieht zu, wie er sich selbst dazu macht.


    Leb in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst. Leb in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst.
    Und wenn du glücklich sein willst, dann genieß den Moment.


  4. #4
    Mitglied Benutzerbild von Rheingold
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    Standard AW: "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten

    Zitat Zitat von Candymaker Beitrag anzeigen


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    Süss, die beiden. Scheinen auf der gleichen Wellenlänge zu sein.


    In Sachen Steinbach könnte es nur etwas problematisch für das Merkel werden die
    Präsidentin des deutschen Bundes der Vertriebenen (zählt immerhin 2 Millionen Mitglieder) zur Räson zu bringen.
    Es ist ja auch eine unerhörte Frechheit eine Repräsentantin der Vertriebenen als Mitglied im Stiftungsrat der geplanten Vertriebenen-Gedenkstätte aufzustellen.
    Kein Wunder, dass Herr Tusk mit folgenden Wortlaut darauf reagierte: eine solche Entscheidung berühre "schmerzhaft unsere polnische Empfindlichkeit für die Wahrheit über den Zweiten Weltkrieg". Er erwarte von der deutschen Regierung eine Entscheidung, die "der authentischen deutsch-polnischen Freundschaft dient", betonte Tusk.


    So so. Es geht demnach um Wahrheit.
    Dann wollen wir mal die Wahrheit bemühen:

    "Über 14 Millionen Deutsche waren zwischen 1944/45 und 1950 von Flucht und Vertreibung betroffen; etwa zwei Millionen Menschen von ihnen starben dabei. Etwa zweieinhalb Millionen Deutsche blieben in ihrer Heimat und waren zum Teil heftigen Repressionen ausgesetzt. Mehrere Hunderttausend wurden in Lagern inhaftiert oder mussten Zwangsarbeit leisten. Ohne Entschädigung wurde das private Eigentum der Ost- und Sudetendeutschen konfisziert, ebenso das öffentliche und kirchliche deutsche Eigentum. Eine der großen Nachkriegsaufgaben war die Integration und Entschädigung der Vertriebenen bzw. in der DDR als "Umsiedler" bezeichnete Personen in das geteilte Nachkriegsdeutschland."

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    Vertreibungen unter polnischer Verwaltung

    "Im Juli 1944 hatten die Sowjetführung und die provisorische polnische Regierung in Lublin ein Geheimabkommen über die neue polnische Westgrenze geschlossen. Beiden war daran gelegen, bis zur ersten Nachkriegskonferenz der Siegermächte in den an Polen fallenden deutschen Gebieten unumkehrbare Fakten zu schaffen und möglichst viele Deutsche zu vertreiben. Schon im März 1945 übergaben die Sowjets die deutschen Ostprovinzen an die polnischen Behörden. Zu deren ersten Maßnahmen gehörte die Umbenennung von Orten und Straßen. Per Dekret verloren die Deutschen sämtliche Rechte sowie ihr Vermögen. Die verbliebenen Deutschen mussten überwiegend Zwangsarbeit leisten, ein Teil wurde in Lager gesperrt, ein Teil in die UdSSR verschleppt. Auf der Potsdamer Konferenz behauptete Stalin zunächst, östlich von Oder und Neiße gäbe es keine Deutschen mehr, da alle vor der Roten Armee geflohen seien. Tatsächlich befanden sich trotz der Vertreibungen noch mehrere Millionen Deutsche in diesen Gebieten. Das Potsdamer Protokoll forderte daher die „Überführung der deutschen Bevölkerung nach Deutschland auf geordnete und humane Weise“. Jedoch konnte davon keine Rede sein. Die Deutschen wurden Schritt um Schritt bis 1948 in Güterzügen vertrieben, soweit ihnen nicht noch die Flucht nach Westen gelang. Erst in der Schlussphase 1947 verbesserten sich die humanitären Bedingungen für die Transporte."

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    Diese Art von Wahrheit hört der Herr Tusk wohl nicht gerne. Doch ich vergaß. Es gibt ja im Sinne der politisch Korrekten zwei Arten von Wahrheiten. Das Leid des eigenen Volkes muss kleingeredet, ja totgeschwiegen werden. Die durch Deutsche begangenen Greueltaten werden dagegen schon Grundschülern eingetrichtert.
    Am Ende bleibt nur eines. Die von den Nazis betriebene Vertreibung der Polen sowie das Zwangsarbeitertum war Barbarei. Die wilde Vertreibung von Millionen Deutschen aus ihrer Heimat, die dabei begangenen Verbrechen und die Deportationen nach Sibirien ist dagegen eine mit nichts zu vergleichende Greueltat an die sich auch Polen tatkräftig beteiligt haben.

  5. #5
    Mitglied Benutzerbild von Stadtknecht
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    Standard AW: "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten

    Offenbar geht es bei der Sache Steinbach für beide Parteien, Deutschland und Polen nur noch darum, irgendwie ohne Gesichtsverlust aus der Sache herauszukommen.

    Ich würde mich freuen, wenn das gelänge, aber ich befürchte, daß die Kanzlerin vor Polen einknickt.

    Und daß sie ein Geldköfferchen dabei hat, dürfte außer Frage stehen.

  6. #6
    Mitglied
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    Standard AW: "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten

    .
    kurz und bündig:

    verräterisches heuchlerpack!
    .


  7. #7
    GESPERRT
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    Standard AW: "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten

    Zitat Zitat von Rheingold Beitrag anzeigen
    In Sachen Steinbach könnte es nur etwas problematisch für das Merkel werden die
    Präsidentin des deutschen Bundes der Vertriebenen (zählt immerhin 2 Millionen Mitglieder) zur Räson zu bringen.
    Es ist ja auch eine unerhörte Frechheit eine Repräsentantin der Vertriebenen als Mitglied im Stiftungsrat der geplanten Vertriebenen-Gedenkstätte aufzustellen.
    Kein Wunder, dass Herr Tusk mit folgenden Wortlaut darauf reagierte: eine solche Entscheidung berühre "schmerzhaft unsere polnische Empfindlichkeit für die Wahrheit über den Zweiten Weltkrieg". Er erwarte von der deutschen Regierung eine Entscheidung, die "der authentischen deutsch-polnischen Freundschaft dient", betonte Tusk.


    So so. Es geht demnach um Wahrheit.
    Dann wollen wir mal die Wahrheit bemühen:

    "Über 14 Millionen Deutsche waren zwischen 1944/45 und 1950 von Flucht und Vertreibung betroffen; etwa zwei Millionen Menschen von ihnen starben dabei. Etwa zweieinhalb Millionen Deutsche blieben in ihrer Heimat und waren zum Teil heftigen Repressionen ausgesetzt. Mehrere Hunderttausend wurden in Lagern inhaftiert oder mussten Zwangsarbeit leisten. Ohne Entschädigung wurde das private Eigentum der Ost- und Sudetendeutschen konfisziert, ebenso das öffentliche und kirchliche deutsche Eigentum. Eine der großen Nachkriegsaufgaben war die Integration und Entschädigung der Vertriebenen bzw. in der DDR als "Umsiedler" bezeichnete Personen in das geteilte Nachkriegsdeutschland."

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    Vertreibungen unter polnischer Verwaltung

    "Im Juli 1944 hatten die Sowjetführung und die provisorische polnische Regierung in Lublin ein Geheimabkommen über die neue polnische Westgrenze geschlossen. Beiden war daran gelegen, bis zur ersten Nachkriegskonferenz der Siegermächte in den an Polen fallenden deutschen Gebieten unumkehrbare Fakten zu schaffen und möglichst viele Deutsche zu vertreiben. Schon im März 1945 übergaben die Sowjets die deutschen Ostprovinzen an die polnischen Behörden. Zu deren ersten Maßnahmen gehörte die Umbenennung von Orten und Straßen. Per Dekret verloren die Deutschen sämtliche Rechte sowie ihr Vermögen. Die verbliebenen Deutschen mussten überwiegend Zwangsarbeit leisten, ein Teil wurde in Lager gesperrt, ein Teil in die UdSSR verschleppt. Auf der Potsdamer Konferenz behauptete Stalin zunächst, östlich von Oder und Neiße gäbe es keine Deutschen mehr, da alle vor der Roten Armee geflohen seien. Tatsächlich befanden sich trotz der Vertreibungen noch mehrere Millionen Deutsche in diesen Gebieten. Das Potsdamer Protokoll forderte daher die „Überführung der deutschen Bevölkerung nach Deutschland auf geordnete und humane Weise“. Jedoch konnte davon keine Rede sein. Die Deutschen wurden Schritt um Schritt bis 1948 in Güterzügen vertrieben, soweit ihnen nicht noch die Flucht nach Westen gelang. Erst in der Schlussphase 1947 verbesserten sich die humanitären Bedingungen für die Transporte."

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    Diese Art von Wahrheit hört der Herr Tusk wohl nicht gerne. Doch ich vergaß. Es gibt ja im Sinne der politisch Korrekten zwei Arten von Wahrheiten. Das Leid des eigenen Volkes muss kleingeredet, ja totgeschwiegen werden. Die durch Deutsche begangenen Greueltaten werden dagegen schon Grundschülern eingetrichtert.
    Am Ende bleibt nur eines. Die von den Nazis betriebene Vertreibung der Polen sowie das Zwangsarbeitertum war Barbarei. Die wilde Vertreibung von Millionen Deutschen aus ihrer Heimat, die dabei begangenen Verbrechen und die Deportationen nach Sibirien ist dagegen eine mit nichts zu vergleichende Greueltat an die sich auch Polen tatkräftig beteiligt haben.
    2 Millionen Mitglieder und und denen soll sich keiner finden lassen, die weniger belasstet ist als die Steinbach? Armes Deutschland.

  8. #8
    Mitglied Benutzerbild von Rheingold
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    Standard AW: "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten

    Zitat Zitat von berty Beitrag anzeigen
    2 Millionen Mitglieder und und denen soll sich keiner finden lassen, die weniger belasstet ist als die Steinbach? Armes Deutschland.

    Womit ist Frau Steinbach belastet? Etwa Nachkommen eines Vertriebenen zu sein? ?(

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Orwell
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    Standard AW: "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten

    Unabhängig davon das ich viele Zweifelhafte Sachen die nach bzw. kurz vor Kriegsende passiert sind, nicht gut heiße aber so ist das nun mal nach allen Kriegen....schon immer so gewesen....2000 Jahre lang... Der Besiegte, der vielleicht noch mit aller Brutalität seinen Krieg führte...wurde schon immer mit dem Hass und mit dem Rachegefühl der Eroberer ausgeblutet.... die Vertriebenen, sind die Opfer auf dem Altar eines Entwicklungsprozesses ...dem KRIEG !

    Aneketierung, Einverleibung Eroberter Gebiete sind legitime Mittel, dem ehemaligen Feind, tiefe Wunden zuzufügen und gleichzeitig sein eigenes Territorium zu vergrößern Quasi als "Kriegsbeute" (wird übrigens im Koran seit 600n.C. gelehrt) und zieht sich durch alle grösseren und kleineren Kriege Weltweit !
    Geändert von Orwell (28.02.2009 um 10:48 Uhr)
    Muslime hassten die Juden bereits vor Israel und sie werden sie, nach Israel noch hassen !

    http://urmatrix.blogspot.com/

  10. #10
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    Standard AW: "Lieber Donald": Merkel und Polens Premier Tusk umgarnen sich mit Nettigkeiten

    Zitat Zitat von Rheingold Beitrag anzeigen
    Womit ist Frau Steinbach belastet? Etwa Nachkommen eines Vertriebenen zu sein? ?(
    Sie ist die Tochter eines Soldaten, der 1941 nach Rahmel (Westpreußen) beordert wurde, bis 1944 dort blieb und ihrer Mutter, die erst 1943 ihrem Mann folgte. 1945 flüchtete die Mutter mit ihren Kindern. Nicht nur für mich ist ihr Vertriebenenstatus nicht gegeben. Sie selber behauptete, dass man kein Wal sein muß, um sich für Wale einzusetzen.

    Hinsichtlich ihrer politischen Belastungen lies beispielsweise den nachfolgenden Link

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