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Thema: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geworden?

  1. #71
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    Standard AW: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geword

    Zitat Zitat von Mütterchen Beitrag anzeigen
    Eines meiner Kinder hat einen ganz normalen, deutschen ( ausgesprochenen), Vornamen und muss nun sehr häufig darauf hinweisen, dass der Name nicht englisch gesprochen wird. Komischerweise gehen sehr viele Leute von dieser Version aus.

    Vor einigen Wochen traf ich auf eine junge Frau, die mit ihrem kleinen Sohn unterwegs war. Sie rief sehr oft nach ihm. Tschésen....komm her!
    Ich nehme an, das Kind heißt Jason. Wie die Frau den Namen ausgesprochen hat, kann ich gar nicht richtig hinschreiben.

    Ich habe schon einmal ( oder mehrmals) geschrieben, dass meiner Meinung nach die Vorliebe für ausgefallene und/oder möglichst exotische Namen nicht bei allen Eltern vorhanden ist.
    Eines meiner Kinder ist letztes Jahr auf eine höhere Schule gewechselt, eine kath. Schule übrigens. Dort heißen die Jungs Richard, Thomas, David, Justus, Markus, Michael, Matthias etc. Und die Mädchen Cornelia und Alexandra, Sabine und Melanie.
    Ja. Die Kinder mit diesen ätzenden Modenamen haben selten Eltern des Bildungsbürgertums. Häufig kommt der Erzeuger aus der Blechbrötchenfraktion und die Mutter hat minimal eine abgebrochene Hauptschulkarriere, maximal ein Friseurlehre absolviert. Das sind die Kevinisten. Wenn ich diese grenzdebilen Deppen schon sehe wird mir übel.

  2. #72
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    Standard AW: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geword

    Zitat Zitat von Peaches Beitrag anzeigen
    Nein.

    Die Mandy-Jaquelines, Chantalle-Charleens und Justin-Kevins dieses Landes sind sowohl ein regionales Phänomen - überwiegend auch in den östlichen Randgebieten unseres Landes, als auch ein definitives Zeichen von weiter Bildungsferne.
    Absoluter Unfug. Unterhalte dich mal mit einer Kindergartenerzieherin/Lehrer im Westen.

  3. #73
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    Standard AW: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geword

    Zitat Zitat von dZUG Beitrag anzeigen
    Solche Namen auf einer Bewerbung wandern ungelesen in den Eimer :hihi:
    Die steile Karriere der Kevins, Tschasdins und Tschaggelines sind doch schon vorgezeichnet. Für Harz IV benötigt es keine Bewerbung.

  4. #74
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    Standard AW: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geword

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Waehrend eines der letzten von mir gefuehrten Bewerbungsgespraeche nahm die Bewerberin (Mitte 40) waehrend des Bewerbungsgespraechs einen Anruf auf ihrem Handy an.

    Glaube mir: Die Namen sind noch das geringste Problem.
    Manche haben wirklich einen Treffer.

  5. #75
    Bazinga! Benutzerbild von Sheldon
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    Standard AW: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geword

    Es gibt aber auch Ausnahmen. Ab und zu bekommen auch die zu einer steilen Berufskarriere. Vor ein paar Tagen hab ich in unserem Rewe eine Stimme schreien gehört:

    Tschakkliiiin, einma Schtornooo Kasse Dreiiiii

    User, die durch ihr schändliches Verhalten das Recht verloren haben, von mir beachtet zu werden: Praetorianer, Makkabäus, Nettaktivist, Gurkenglas,Xarrion,Trantor,Rolf1973

    Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt. - Sigmund Freud

  6. #76
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    Standard AW: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geword

    Zitat Zitat von Manticor Beitrag anzeigen
    Es gibt aber auch Ausnahmen. Ab und zu bekommen auch die zu einer steilen Berufskarriere. Vor ein paar Tagen hab ich in unserem Rewe eine Stimme schreien gehört:

    Tschakkliiiin, einma Schtornooo Kasse Dreiiiii

    Na immerhin. Zu meiner Zeit gabs im Nachbardorf auch eine Tschggeline. Die diente - sehr zur Freude von uns Jungs - als Übungsplatz. Da durfte jeder mal ran, der nicht aus dem Maul roch....

  7. #77
    Mit Ach und Krach Benutzerbild von Clarholz-Weger
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    Standard AW: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geword

    Es ist mal wieder Samstagmorgen... und als hätte ich's geahnt!

    "Hurra, Hurra, Jennis-Coleen Sosky ist da"

    Bravo, Herr und Frau Sosky. :]

    Der Karriere als wasserstoffblonde Hauptschulschlampe, gepiercte Kettenraucherin und VW-Tuning-Luder steht nichts mehr im Wege. Sie werden wahrscheinlich gar nicht so schnell gucken können, wie ihre kleine Jennis Bekanntschaft mit einem Körperteil macht, was sich auf ihren Namen reimt.

  8. #78
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    :D AW: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geword

    Zitat Zitat von Clarholz-Weger Beitrag anzeigen
    Es ist mal wieder Samstagmorgen... und als hätte ich's geahnt!

    "Hurra, Hurra, Jennis-Coleen Sosky ist da"

    Bravo, Herr und Frau Sosky. :]

    Der Karriere als wasserstoffblonde Hauptschulschlampe, gepiercte Kettenraucherin und VW-Tuning-Luder steht nichts mehr im Wege. Sie werden wahrscheinlich gar nicht so schnell gucken können, wie ihre kleine Jennis Bekanntschaft mit einem Körperteil macht, was sich auf ihren Namen reimt.

    Jennis-Coleen ist zwar da, trägt aber schon eine schwere Bürde, nämlich die eines
    grauenvollen Namens und total bekloppter Eltern.

  9. #79
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    Standard AW: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geword

    Zitat Zitat von Haspelbein Beitrag anzeigen
    Fuer mich ist das auch ein Indiz dafuer, dass die hoeheren sozialen Schichten relativ gesehen deutlich weniger Kinder haben, und im Meer der "Kevins" untergehen.

    Ich persoenlich wollte zuerst meinem Sohn den Namen meines Grossvaters geben, habe jedoch davon abgesehen, da ich in den USA lebe, und der Name meinen Sohn fuer einen ganz fiesen Spitznamen praedestiniert haette.

    Dennoch hat er einen Namen, der in Deutschland schon vor 100 Jahren gebraeuchlich war.
    Ja, der A.... ist ein guter deutscher Name.
    We must meet the threat with our valor, our blood, indeed with our very lives to ensure that human civilization, not Islam, dominates this galaxy - now and always. (Sky Marshal Dienes, Starship Troopers).


  10. #80
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    AW: "Roy Justin", "Lillith-Naomi" usw. - sind deutsche Eltern vollkommen irre geword

    Auch an diesen Namensentartungen ist die alliierte Siegespropaganda und das mit ihr einhergehende Achtundsechzigertum massiv schuld.

    In Deutschland dominierten seit dem Mittelalter Vornamen christlicher und deutscher Herkunft.[4] Erst seit den 1950er-Jahren änderte sich dies massiv. Besonders anglophone und romanische Vornamen wie Jennifer, Mike oder aber Natalie und Marco gewannen an Bedeutung. Obwohl in beiden Teilen Deutschlands verschiedene Namen die größte Beliebtheit hatten (Peggy, Mandy und Cindy sind oft zitierte Beispiele für die DDR), war die Tendenz in beiden Staaten gleich. Ende des 20. Jahrhunderts besaßen knapp zwei Drittel der Vornamen weder einen christlichen noch einen deutschen Hintergrund.

    Vor allem folgende Faktoren sind für diese Änderungen verantwortlich:

    Das Aufgeben familieninterner Traditionen (z. B.: Benennung des ältesten Sohnes nach dem Vater oder Großvater, Erbnamen; Benennung nach den Taufpaten).
    Das Streben nach Individualität: Die Einzigartigkeit der Kinder soll sich auch in einzigartigen Namen widerspiegeln.
    Das Vermeiden von Namen, die für die Eltern- und Großelterngeneration typisch sind.
    Der Bedeutungsverlust des christlichen Glaubens in der Gesellschaft (somit auch unbewusste Verwendung von Namen mit christlichem Hintergrund).
    Der nach Shoa und Zweitem Weltkrieg als problematisch empfundene Rückgriff auf nationale deutsche Traditionen. Seit Mitte der 1980er-Jahre kamen jüdische Namen in Mode (zunächst Daniel und Sara/Sarah, später u. a. Hannah, Lea oder Jan).
    Das hohe Prestige der westeuropäischen und nordamerikanischen Länder in beiden Teilen Deutschlands.
    Erhöhter Konsum der Massenmedien, in denen Produktionen aus den USA, Großbritannien und Frankreich dominieren.
    Verstärkte Internationalisierung der Kultur.
    Verstärkte Berücksichtigung phonetischer Kriterien (möglichst vokalreiche Namen für beide Geschlechter, Mädchennamen auf -a, Zurückhaltung gegenüber den Phonemen /p/, /t/ und /k/).
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