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Thema: 30 Mrd. € Sozialkassenloch

  1. #61
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: 30 Mrd. € Sozialkassenloch

    Zitat Zitat von FranzKonz Beitrag anzeigen
    Der entscheidende Schwachpunkt der Sozialversicherungen ist, daß besserverdienende Berufsgruppen ausgenommen sind. Weil unsere Gezwergschafter sich unter anderem um diesen Mißstand nicht kümmern, gab ich ihnen den o.a. Spitznamen.
    Liegt das denn in der Verantwortung bzw. im Einflussbereich der Gewerkschaften?
    Teilen ist das neue Haben.

  2. #62
    Vater der Drachen Benutzerbild von Skorpion968
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    Standard AW: 30 Mrd. € Sozialkassenloch

    Zitat Zitat von Don Beitrag anzeigen
    Nein. Das ist Sozialistengewäsch.
    Die Schlangengrube besteht derzeit in der Aufteilung der gesellschaftlichen Transfergruppen, Unteraufteilung noch in Beitragszahler und -Empfänger.

    Wir haben so wunderschön Renter, Pensionäre, Hartz Rentner, Flüchtlingsgeschädigte, Altrussen und was weiß ich die sich um die anteiligen Gelder der Beitragszahler sowie Steuerzahler balgen. Alle diese Gruppen gehen aufeinander los weil jeder sich immer irgendwie über den Tisch gezogen vorkommt.
    Das ist systemimmanent.
    Dasselbe System habe wir in der Krankenversicherung. Da installierten die weisen Herrscher auch noch regionale Animositäten. Die bayerische AOK könnte ihre Beiträge senken wenn sie nicht Ausgleichszahlungen an die AOK MacPomm überweisen müßte. Nur als Beispiel, im Grunde ist das so Banane wie sonst irgendwas.
    Die Komplexität dieser Systeme nimmt mt jedem Reförmchen exponentiell zu. Wir schieben in Deutschland mit diesen Systemen mehr Geld sinnlos von A nach B und über C zurück als ins Köpchen des gemeinen Bürgers und auch Politikers reinpaßt. Natürlich perfekt verwaltet von einer Unzahl enorm wichtiger Bürotanten und -Onkels.

    DAS ist die Schlangengrube.

    Wenn jemals irgenwer DAS Beispiel für den Gordischen Knoten sehen wollte, hier ist er.
    Dieses sogenannte System muß weg. Wenn Du da an einem Stellschräubchen drehst fällt gegenüber die Tasse vom Tisch. Es ist nicht regelbar, da Auswirkungen nicht berechenbar sind.


    Hast du ein System, kein Luxussystem sondern eine Lebensrisikofürsorge auf, im Vergleich zum Rest der Welt, sehr komfortablem Niveau ist die Zusatzvorsorge für Alter und Krankheit oder Jobverlust auf privater Basis kein Problem mehr und in Umfang und Höhe jedem selsbt überlassen.

    Oder simpel ausgedrückt: Wenn eine Tusse meint ihre Globuli auf Kassenkosten bekommen zu müssen soll sie sich eben dafür versichern und die Beiträge zahlen.
    berty hat schon recht. Es ist durchaus wichtig, die Leute nicht in die Abhängigkeit von privaten Versicherern zu treiben. Sonst passiert genau das, was immer passiert, wenn lebensnotwendige Versorgung, die nicht substituierbar ist, privatwirtschaftlich geregelt wird. Die Leute werden maximal erpressbar.

    Dein Kombi-Modell ist überlegenswert. Ich bin der Idee keineswegs abgeneigt. Es kommt letztlich entscheidend darauf an, wie hoch die steuerfinanzierte "Lebensrisikofürsorge" angelegt ist. Dir schwebt da vermutlich eher die Variante Wasser und Brot in Wohncontainern vor. Im Vergleich zum Rest der Welt musst du selbstredend die jeweiligen Lebenshaltungskosten ins Verhältnis setzen.
    Wenn die steuerfinanzierte Versorgung hoch genug ist, um den Leuten eine kleine Wohnung, samt Energie, ausgewogene Nahrung, Kleidung, Gesundheitsversorgung und ein kleines Budget für kostenpflichtige soziale Aktivitäten zu ermöglichen, lässt sich darüber reden. Ihre scheiß Globuli, Tittenvergrößerungen, Ski-Unfälle und sonstigen vergleichbaren Dreck sollen sie gefälligst privat finanzieren. Da stimme ich dir zu.
    Teilen ist das neue Haben.

  3. #63
    Mitglied Benutzerbild von Don
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    Standard AW: 30 Mrd. € Sozialkassenloch

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    berty hat schon recht. Es ist durchaus wichtig, die Leute nicht in die Abhängigkeit von privaten Versicherern zu treiben. Sonst passiert genau das, was immer passiert, wenn lebensnotwendige Versorgung, die nicht substituierbar ist, privatwirtschaftlich geregelt wird. Die Leute werden maximal erpressbar.

    Dein Kombi-Modell ist überlegenswert. Ich bin der Idee keineswegs abgeneigt. Es kommt letztlich entscheidend darauf an, wie hoch die steuerfinanzierte "Lebensrisikofürsorge" angelegt ist. Dir schwebt da vermutlich eher die Variante Wasser und Brot in Wohncontainern vor. Im Vergleich zum Rest der Welt musst du selbstredend die jeweiligen Lebenshaltungskosten ins Verhältnis setzen.
    Wenn die steuerfinanzierte Versorgung hoch genug ist, um den Leuten eine kleine Wohnung, samt Energie, ausgewogene Nahrung, Kleidung, Gesundheitsversorgung und ein kleines Budget für kostenpflichtige soziale Aktivitäten zu ermöglichen, lässt sich darüber reden. Ihre scheiß Globuli, Tittenvergrößerungen, Ski-Unfälle und sonstigen vergleichbaren Dreck sollen sie gefälligst privat finanzieren. Da stimme ich dir zu.
    Mir schwebt keineswegs eine Wasser&Brot Versorgung in Wohncontainern vor.
    Allerdings ist die heute stattfindende Luxusversorgung eines wachsenden Bevölkerungsanteils bereits jetzt nicht mehr tragbar, insbesondere angesichts der daraus resultierenden Wasser&Brot Situation derjenigen, die diesen Luxus zu erwirtschaften haben.

    Es ist auch nicht Aufgabe der Gesellschaft, ihren Rentnern die jeweils kjlimatisch bevorzugten Aufenthalte auf Malle oder der MS AIDA zu finanzieren, und die Gesellschaft wird auch um die Diskussion nicht herumkommen ob sie 90jährigen noch neue Herzklappen einpflanzen will um sie dann nochmal 2 Jahre im Pflegeheim daginvegetieren zu lassen.

    Ich bin selbstredend ein Gegner der alleinigen Alters- und Krankenvorsorge als Zahlverpflichtung in private Versicherungssysteme. Denn wenn der Staat mich dazu verpflichtet ist er verantwortlich für meine Einlagen, das wäre ein staatlich finanzwirtschaftlicher Komplex dessen Auwirkungen ich mir nicht ansatzweise vorstellen möchte.
    Und ohne Verpflichtung geht es nicht, eine Menge Leute werden das nicht freiwillig tun und so oder so der Gesellschaft am Bein hängen.
    Also kann man diesen Teil als Umlagesystem lassen, lediglich nicht auf die Lastesel der Gesellschaft beschränkt sondern bezahlt von der Volkswirtschafct als Ganzes.
    Aber es müssen von vornherein Grenzen eingezogen werden. Ein Aderlaß ohne Durchflußbegrenzung tötet den Spender. Bedeutet für die Rente eine Basisrente (ich befürworte hier durchaus eine Staffelung nach Lebensarbeitsleistung, z.B. bemessen an den bezahlten Steuern mit Deckelung), und eine Basisgesundheitsfürsorge. Es besteht hier überhaupt kein Grund rumzubrüllen, niemand wird mir vorrechnen können das wäre bei einer Deckelung auf die heutigen 250 Mrd. im Jahr nicht zufriedenstellend machbar.
    Indbesondere muß hier zwingend eine Eigenverantwortungskomponente zurückgebracht werden. "Du hast 50 Jahre lang Hamburger und Fritten gefressen und wiegst 150 kg? Deine Pumpe macht das nicht mehr mit? Well, I have news for you. Du wirst daran sterben."
    Jeder ist für das verantwortlich, was er tut.

  4. #64
    Selberdenker Benutzerbild von FranzKonz
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    Standard AW: 30 Mrd. € Sozialkassenloch

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Liegt das denn in der Verantwortung bzw. im Einflussbereich der Gewerkschaften?
    Organisationen dieser Größenordnung haben erheblichen Einfluß auf die Politik. Wenn sie ihn nicht zu Gunsten ihrer Mitglieder nutzen, sind sie für die Katz.
    „Wenn ich wüsste, dass es nach dem Tod weitergeht, würde ich erst gar nicht sterben.“
    Matthias Beltz

  5. #65
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    Standard AW: 30 Mrd. € Sozialkassenloch

    Zitat Zitat von Skorpion968 Beitrag anzeigen
    Liegt das denn in der Verantwortung bzw. im Einflussbereich der Gewerkschaften?
    Nein! Gewerkschaften vertreten eher die kleinen Leute. Dieser Personenkreis – und damit auch die Gewerkschaften – wird durch selbst verschuldete Nichtorganisation, durch Auseinanderdividieren von Politik und in den Medien u.a. immer bedeutungsloser. Gewerkschaften sind an dieser Entwicklung nicht unschuldig, aber ihre Macht wird weit überschätzt. Zumal ja auch auf Arbeitgeberseite die Zahl der nicht organisierten Betriebe ständig wächst. Eine Pflichtmitgliedschaft von AN und von AG in ihre jeweiligen Organisationen wäre nicht machbar.

    Außerdem: Wenn in die Sozialversicherungen auch die besserverdienenden Gruppen und entsprechend ihres Einkommens einzahlen würden, wozu benötigt man dann noch eigenständige Einsammelkassen für RV, KV usw? Das Einsammeln der Beiträge – dann Steuer genannt – ist über die Steuerverwaltung doch gewährleistet.

  6. #66
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    Standard AW: 30 Mrd. € Sozialkassenloch

    Zitat Zitat von Chanan Beitrag anzeigen
    Der Anteil der an den Staat abzudrückenden Steuern wird wohl von den derzeitigen 51 cent pro Euro weiterhin ansteigen.

    Demokratisch ist ohnehin keine Wende mehr möglich. 55% der erwachsenen Bevölkerung antworten im Allbus 2008 auf die Frage, wie viele Stunden in der Woche sie arbeiteten, mit "trifft nicht zu".
    Man sollte den Banken wie das Machwerk HRE und anderen Konsorten keine Garantien usw geben, dann gäbe es auch kein Finanzloch !!!!

  7. #67
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    Standard AW: 30 Mrd. € Sozialkassenloch

    71 Mrd€ gehen jhrl. in den Zinseszins der Staatsgläubiger.
    Abhilfe: Arbeitsgesetzgebung entfernen, goldene Anbieternetze etablieren, wiss., institutionell und abgabenrechtlich flankieren.
    Per positiver Rückkopplung von Anbieterprofit in Nachfragerkaufkraft gibts für Villa&Porsche und noch weit mehr unermeßlich viel zu tun.
    Dazu haben Großrechner laufend Netzwerke optimierend durchzurechnen.
    Wer die Einen für das Eigentum und für die Kredite Anderer zuständig erklärt, ist ganz schlicht einfach ein Verbrecher.
    "Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen." Joseph Weizenbaum
    GmbHler sind RufmordGift, Arbeitsverträge sind Pest, Arbeitsrichter verhöhnen SozialstaatsOpfer.

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