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Thema: Schröder haut auf den Tisch der Bosse

  1. #1
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    Schröder haut auf den Tisch der Bosse

    REKORDARBEITSLOSIGKEIT

    Schröder kritisiert Anspruchshaltung der Unternehmer

    Bundeskanzler Schröder hat die Unternehmer aufgefordert, endlich Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen. In seiner Regierungserklärung habe er weitere Maßnahmen für Wachstum und Beschäftigung angekündigt. "Jetzt erwarte ich, dass nicht immer neue Forderungen nachgeschoben werden", betonte der Kanzler in einem Interview.

    REUTERS
    Kanzler Schröder: "Gerede von der Jobverlagerung ins Ausland beenden"
    Hamburg - Schröder sagte der "Bild am Sonntag", die Bundesregierung habe mit der Reformagenda 2010 den Unternehmen allerbeste Voraussetzungen geschaffen. "Wir haben die Steuern für Bürger und Unternehmen gesenkt. Wir haben die Lohnzusatzkosten verringert. Wir haben Einstellungshemmnisse beseitigt. Im Ergebnis sind die deutschen Unternehmen konkurrenzfähiger als je zuvor", sagte Schröder dem Blatt. Zudem habe er in seiner jüngsten Regierungserklärung weitere Maßnahmen für Wachstum und Beschäftigung angekündigt. "Jetzt erwarte ich, dass nicht immer neue Forderungen nachgeschoben werden", betonte der Kanzler.

    Die Rahmenbedingungen in Deutschland seien in Ordnung, so Schröder. Deshalb sollte "das ständige Gerede" von der Verlagerung der Betriebsstätten und Arbeitsplätzen in Ausland aufhören und in Deutschland investiert werden. "Diese Erwartung richte ich an die deutsche Wirtschaft", betonte der Kanzler. Er fügte hinzu, dass auch Arbeitnehmer und Gewerkschaften einen wichtigen Beitrag zu den Reformen geleistet hätten.

    Die Grünen kritisierten unterdessen, dass Unternehmer die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland von der Steuer absetzen können. "Die Unternehmen können bei Standortverlagerungen ins Ausland derzeit im Inland ihre Aufwendungen für Planung der Investition, den Abbau und Transfer der Arbeitsplätze, die laufende Verwaltung im Mutterunternehmen und die Finanzierung der Tochter voll steuerlich geltend machen", sagte die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Christine Scheel, der "Bild am Sonntag".

    Bund und Länder könnten bis zu fünf Milliarden Euro mehr einnehmen, wenn die Steuersubvention für Arbeitsplatzverlagerungen ins Ausland gestrichen würden, erklärte Scheel. "Damit wäre die geplante Senkung der Unternehmensteuer von 25 auf 19 Prozent nahezu vollständig finanziert und zwar von den Unternehmen, die von den niedrigen Steuersätzen hauptsächlich profitieren", wurde Scheel zitiert.
    ..................................................

    Die Bosse wird es kaum jucken. Schröder wird nur die Faust weh tun. :P

  2. #2
    Foren-Veteran Benutzerbild von Gothaur
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    Ich fänd's mal interessanter, wenn Schröderling sich selber hauen würde.
    Gothaur
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    Ueberzeugung --> Konzept --> Implementierung.
    Bergauf und gegen den Wind, formen den Charakter.
    Hurra, wir verblöden, für uns bezahlt der Staat!

  3. #3
    politi_m
    Gast

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    "Die Bosse wird es kaum jucken."

    Stimmt wohl leider.

    Manager verdienen Millionen, die Unternehmen machen Rekordgewinne. Aber Tausende werden in die Wüste geschickt.

  4. #4
    Wüstensohn Benutzerbild von Manfred_g
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    Zitat Zitat von MyOpfer
    REKORDARBEITSLOSIGKEIT

    Schröder kritisiert Anspruchshaltung der Unternehmer

    Bundeskanzler Schröder hat die Unternehmer aufgefordert, endlich Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen. In seiner Regierungserklärung habe er weitere Maßnahmen für Wachstum und Beschäftigung angekündigt. "Jetzt erwarte ich, dass nicht immer neue Forderungen nachgeschoben werden", betonte der Kanzler in einem Interview.

    REUTERS
    Kanzler Schröder: "Gerede von der Jobverlagerung ins Ausland beenden"
    Hamburg - Schröder sagte der "Bild am Sonntag", die Bundesregierung habe mit der Reformagenda 2010 den Unternehmen allerbeste Voraussetzungen geschaffen. "Wir haben die Steuern für Bürger und Unternehmen gesenkt. Wir haben die Lohnzusatzkosten verringert. Wir haben Einstellungshemmnisse beseitigt. Im Ergebnis sind die deutschen Unternehmen konkurrenzfähiger als je zuvor", sagte Schröder dem Blatt. Zudem habe er in seiner jüngsten Regierungserklärung weitere Maßnahmen für Wachstum und Beschäftigung angekündigt. "Jetzt erwarte ich, dass nicht immer neue Forderungen nachgeschoben werden", betonte der Kanzler.

    Die Rahmenbedingungen in Deutschland seien in Ordnung, so Schröder. Deshalb sollte "das ständige Gerede" von der Verlagerung der Betriebsstätten und Arbeitsplätzen in Ausland aufhören und in Deutschland investiert werden. "Diese Erwartung richte ich an die deutsche Wirtschaft", betonte der Kanzler. Er fügte hinzu, dass auch Arbeitnehmer und Gewerkschaften einen wichtigen Beitrag zu den Reformen geleistet hätten.

    Die Grünen kritisierten unterdessen, dass Unternehmer die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland von der Steuer absetzen können. "Die Unternehmen können bei Standortverlagerungen ins Ausland derzeit im Inland ihre Aufwendungen für Planung der Investition, den Abbau und Transfer der Arbeitsplätze, die laufende Verwaltung im Mutterunternehmen und die Finanzierung der Tochter voll steuerlich geltend machen", sagte die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Christine Scheel, der "Bild am Sonntag".

    Bund und Länder könnten bis zu fünf Milliarden Euro mehr einnehmen, wenn die Steuersubvention für Arbeitsplatzverlagerungen ins Ausland gestrichen würden, erklärte Scheel. "Damit wäre die geplante Senkung der Unternehmensteuer von 25 auf 19 Prozent nahezu vollständig finanziert und zwar von den Unternehmen, die von den niedrigen Steuersätzen hauptsächlich profitieren", wurde Scheel zitiert.
    ..................................................

    Die Bosse wird es kaum jucken. Schröder wird nur die Faust weh tun. :P
    Das ist doch der erbärmlichste, schamloseste und verlogenste Auftritt, den er seit langem getan hat. Und sich selber in der Disziplin des Versagens zu toppen ist für Schröder sicher nicht leicht.
    Da reißt einer Sprüche, schlägt seit Jahren alle guten Ratschläge von Leuten die es besser wissen (etwa 80 Mio. in Deutschland alleine) in den Wind, versaut mit seinem Kommunistenlager unseren Wirtschaftsstandort wo es nur geht und glaubt dann wirklich, diejenigen wenigen, die sich noch nicht aus dem Land haben treiben lassen, müßten für seinen links-chaotischen, gesellschaftsschädlichen Haufen nun als Sündenbock hinstellen zu müssen...

    Ich versuch mich zu trösten, indem ich mir einrede, das stimmt einfach nicht
    "Free your mind - and your ass will follow"
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  5. #5
    Keynesianer Benutzerbild von Kalmit
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    diejenigen wenigen, die sich noch nicht aus dem Land haben treiben lassen, müßten für seinen links-chaotischen, gesellschaftsschädlichen Haufen nun als Sündenbock hinstellen zu müssen...
    Jaja, diese armen, nur und ausschließlich dem Wohle des deutschen Volke wirtschaftenden Unternehmen wie Siemens, Deutsche Bank, Commerzbank, BASF, Springer, usw. die ja nur aus reiner Solidarität noch nicht ins Ausland abgewandert sind - was die sich alles sagen lassen müssen; diese armen, völlig unschuldigen Sündenböcke... mir kommen die Tränen - nicht!!! X(

    Mein Mitgefühl gilt dann eher den kleinen Unternehmern, den vielen kleinen Läden und Handwerkern um die Ecke; in einer x-beliebigen kleinen Stadt - die nach der unnötigen Schließung eines großen Werkes (aufgrund profitbedingter Verlagerung nach Polen) mit hunderten oder tausenden Arbeitern und Angestellten die die Folgen der gewachsenen Arbeitslosigkeit und finanziellen Mittellosigkeit Ihrer Kunden zu spüren kriegen und auch Pleite gehen - und Ihre Mitarbeiter entlassen müssen!

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    "Natürlich werden jetzt alle bei uns zur Kasse gebeten. Entscheidend ist nur, ob man abhebt oder einzahlt." (Volker Pispers)

    "Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken." (Wolfgang Neuss)

  6. #6
    Wüstensohn Benutzerbild von Manfred_g
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    Zitat Zitat von Kalmit
    Mein Mitgefühl gilt dann eher den kleinen Unternehmern, den vielen kleinen Läden und Handwerkern um die Ecke; in einer x-beliebigen kleinen Stadt...
    Aber doch erst, wenn diese kleinen Unternehmen um die Ecke dicht gemacht haben, weil so manches Brot aus ganz privater Profitgier eben dort nicht einkaufen wollte, sondern dies lieber bei ALDI getan hat.

    Hast schon mal ein Paar Maßschuhe in Deutschland anfertigen lassen? Da kann man beim Schuhmachermeister schon mal 1500 € hinblättern. Jetzt bitte kein Murren, dieser Preis kommt zustande, weil da real gearbeitet wird, durch Menschenhand, nicht durch böse arbeitsplatz-wegrationalisierende Maschinen. Er kommt zustande, weil der Deutsche 1. Qualität will und deshalb einen Meisterzwang im Handwerk etabliert hat (wenn auch unlängst gelockert).
    Der Preis kommt auch dadurch zustande, weil Staat, Sozialität und Paragraphenirsinn ihren Tribut zollen. Er kommt zustande, weil auch die Mitarbeiter des Meisters nicht im Traum einsehen, warum ihre Lohnforderungen evtl. überzogen sein könnten. Er kommt zustande, weil die Schusterei mit ihren Abgaben (Krankenkasse, Sozialbeiträge, Steuern) auch die mitziehen muß, die es absolut unter ihrer Würde finden, Arbeit anzunehmen, wenn nicht zu 100% ihre private Profitgier befriedigt wird.

    Aber solche Handwerker haben zum Glück kein Problem, denn erstens sind sie ja auch im Grunde nur böse Unternehmer (ohne "Problemrecht") und zweitens gibt es ja haufenweise Leute, die jede Menge Mitleid haben...
    Daß sie ihre Galoschen trotzdem bei Tretter kaufen, hat damit natürlich üüberhaupt nix zu tun

    (...um auch mal polemisch zu werden...)
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  7. #7
    Keynesianer Benutzerbild von Kalmit
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    private "Profitgier" kann der Grund sein... "Geiz ist geil". Andererseits kann es angesichts einer Arbeitslosigkeit oder eines untertariflichen Lohns leicht zum Zwang werden, bei Aldi einkaufen zu müssen - weil man anders gewisse Dinge nicht mehr finanzieren kann. Frag mal alleinerziehende Mütter...! Bei uns in der Fußgängerzone gibt's auch fast nur noch Ramschläden - das Angebot hat sich der finanziellen Möglichkeiten eines Großteils der Bürger der Stadt (viele Arbeitslose u. Rentner) angepasst! Was die Schuhe angeht - ich trage nur Turnschuhe... und ich weiß, dass sie in Taiwan hergestellt wurden, was mir sicher nicht gefällt!

    Du sprichst hier die Preise an - natürlich fließt da alles mit ein - auch die Kosten für die Soziale Absicherung, Steuern usw. - das bestreite ich ja auch nicht. Wie desöfteren gesagt wäre ich auch dafür, den Paragraphendschungel in Deutschland zu lichten, was sicher Entlastung gerade für kleine Unternehmen bringen würde. Was aber dann doch nicht klappen wird, weil viele Lobby's etwas dagegen haben, wenn gerade Ihre Gesetze gestrichen werden. Zurück zum Preis - da wir gerne die Lohnkosten von Billiglohnländern vergleichen - warum tun wir das nicht bei den Preisen?! Warum kostet meine Miete mehr als die in Polen? Ich will auch im Zuge der Globalisierung nur so viel bezahlen wie der Pole!!! Geht aber nicht, weil bei uns ein andres Preisgefüge herrscht!

    Und da du sagst, wir hätten zu hohe Löhne - schließt du deinen da eigentlich mit ein - nur aus Interesse?!
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  8. #8
    Wüstensohn Benutzerbild von Manfred_g
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    Zitat Zitat von Kalmit
    private "Profitgier" kann der Grund sein... "Geiz ist geil"... Was die Schuhe angeht - ich trage nur Turnschuhe... und ich weiß, dass sie in Taiwan hergestellt wurden, was mir sicher nicht gefällt!
    Eben ...geiz ist geil... und wir sind alle mehr oder weniger mittendrin. Ich mache Dir hier auch gar keinen Vorwurf. Will nur sagen, daß es Usus ist, sich selber der nächste zu sein. Manchmal ist es sogar wirtschaftlich überlebenswichtig, aber halt auch für Unternehmen.

    ...Wie desöfteren gesagt wäre ich auch dafür, den Paragraphendschungel in Deutschland zu lichten, was sicher Entlastung gerade für kleine Unternehmen bringen würde. Was aber dann doch nicht klappen wird, weil viele Lobby's etwas dagegen haben, wenn gerade Ihre Gesetze gestrichen werden...
    Würde schon klappen, in weiten Bereichen zumindest, denn kleine" gesetze haben keine große Lobby und es ist grade diese Unzahl kleiner Gesetze und Verordnungen, die alles abwürgt. Die einzige "Lobby" die immer dagegen sein wird, heißt "Beamtentum" X(

    Zurück zum Preis - da wir gerne die Lohnkosten von Billiglohnländern vergleichen - warum tun wir das nicht bei den Preisen?! Warum kostet meine Miete mehr als die in Polen?
    Höhere Baustandards, viele Vorschriften (siehe oben), höherer Wohnwert hierzulande, jede Menge Nebenkosten auch für den Vermieter (siehe Schuhbeispiel :] )

    Ich will auch im Zuge der Globalisierung nur so viel bezahlen wie der Pole!!! Geht aber nicht, weil bei uns ein andres Preisgefüge herrscht!
    Aber das wiederum ist doch nur so, weil in Deutschland (noch) vieles besser ist als in Polen. Deshalb besteht auch keine Furcht vor Massenabwanderungen.
    Hätten wir die (beim Volk), gingen die Mieten nach unten. Das meine ich keineswegs zynisch.
    Und da du sagst, wir hätten zu hohe Löhne - schließt du deinen da eigentlich mit ein - nur aus Interesse?!
    Ich habe gar keinen Lohn im betriebswirtschaftlichen Sinn. Mein Lohn - das sind die Früchte meiner Schaffenskraft und ich bins zufrieden :]
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Kalmit
    Und da du sagst, wir hätten zu hohe Löhne - schließt du deinen da eigentlich mit ein - nur aus Interesse?!
    Es hilft alles nichts: Wenn es um den konkreten Arbeitsplatz geht, der in Billiglohnländer verlagert wird, dann haben wir in Deutschland ganz offensichtlich zu hohe Arbeitskosten, sonst bräuchte ja nicht verlagert zu werden. Zu den Arbeitskosten zählen die Lohnkosten und die Lohnnebenkosten. Eins von beiden oder auch beide müssten wir senken, um kostenmässig wieder konkurrenzfähig zu werden - was diesen konkreten Arbeitsplatz betrifft.

    Und da wir ja über 5 Millionen Arbeitslose haben, brauchen wir dringend jeden Arbeitsplatz, den wir kriegen können und sei dieser auch noch so schlecht bezahlt - richtig?

    Jedenfalls solange wir an dem Dogma festhalten - auch die Linken tun dies - daß ein jeder, der körperlich dazu befähigt ist, sich sein Leben im Schweiße seines Angesichts verdienen soll. Solange wir an diesem Dogma festhalten, führt kein Weg vorbei an einer - letztendlich globalen - Abwärtsspirale, was die Löhne angeht. Jedenfalls für die vielen Tätigkeiten, für die keine besondere Qualifikation erforderlich ist oder die nicht durch andere Merkmale vor Auslagerung und Lohndrückerei geschützt sind.

    Würden wir uns von diesem Dogma lösen, ergäben sich noch andere Möglichkeiten. Dann könnten wir uns zum Beispiel darauf einrichten, einen Teil der Bevölkerung unbeschäftigt zu lassen, ihn aber trotzdem mit einem Einkommen auszustatten. Aus staatlichen Transferleistungen. Hierfür der begrenzende Faktor wäre dann das gesamte staatliche Bruttosozialprodukt, das die Mittel für Umverteilung bereitstellt. Und da stellen wir fest, daß dieses seit Aufkommen der Massenarbeitslosigkeit nicht ab-, sondern weiterhin moderat zugenommen hat. Die Arbeitslosigkeit ist ständig gestiegen, die Mittel, die insgesamt zu verteilen sind, haben aber nicht ab-, sondern zugenommen.

    P.S.: Der Vollständigkeit halber will ich noch hinzufügen, daß es selbstverständlich nicht nur die Alternative zwischen Arbeitslosigkeit und zu hohen Löhnen, die dem Arbeitnehmer ein Leben in Deutschland ermöglichen, gibt!

    Sondern auch jede denkbare Kombination zwischen niedrigen Löhnen (oder auf andere Weise gesenkten Arbeitskosten) und staatlichen Transferleistungen zusätzlich. Nicht strikt entweder das eine oder das andere, wie es in Deutschland ja bis heute gnadenlos durchgezogen wird. Am konkreten Beispiel: Es könnte jemand nur noch 4 Euro die Stunde verdienen, dafür aber noch 4 Euro vom Staat dazu bekommen, was zusammen ein vernünftigtes Einkommen ergäbe.
    Geändert von Moloch (27.03.2005 um 18:59 Uhr)

  10. #10
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    My Opfer, du weißt was die Konsequenzen wären, wenn Politiker zum beispiel öffentliches Eigentum wären?
    Ich sag nur "Eigentum verpflichtet"

    dann müsste der Bürger mal anständig wählen gehen und der SPD wären 99% der Mandate gesichert

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