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Thema: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

  1. #9001
    Mitglied Benutzerbild von Rhino
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Zirrus Beitrag anzeigen
    Taten erzählen immer eine Geschichte und geben Auskunft darüber wer sie erdachte. Diese Erkenntnis ist ein Grundlagenwissen für jeden mittelmäßigen Detektive und wer dieses Grundlagenwissen nicht beherrscht oder begreift, der taugt nicht für solche investigativen Berufe.


    Es ist doch wohl selbstverständlich, dass Hitler sich unter vier Augen oder unter sechs, acht Augen mit seinen engsten Vertrauten im privaten Gespräch austausche, was im Reich zu geschähen hatte und was nicht. Es gibt immerhin sehr viele Gedächtnisprotokolle. Man muss sie nur lesen und auswerten.
    Bei Gedaechtnisprotokollen und Hoerensagen waere ich, sagen wir einmal, vorsichtig.
    Wahrheit Macht Frei!

  2. #9002
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von Registrierter Beitrag anzeigen
    Das sind alles keine seriösen Vorgehensweisen, um Geschichte auf Fakten basierend zu schreiben und auf deren Grundlage Menschen ins Gefängnis zu werfen, die sich dieser Kaffeesatzleserei nicht unterwerfen.
    [...]
    Kannst Du einen - von international bekannten und anerkannten Historikern - 'seriösen' Geschichtsschreiber beim Namen nennen, der ins Gefängnis geworfen wurde?

    Kannst Du nicht . Weil es das nicht gibt.

    Kein einziger Author in EU od. NA wurde jemals ins 'Gefängnis geworfen' weil er auf Fakten - d.h. Dokumenten - basierend ,Geschichtsbuecher geschrieben oder Vortraege gehalten hatte. In der Tat , solche Authoren wurden und werden zu Recht oft von ihren 'peers' mit Preisen und Auszeichnungen versehen. Die 'Irvings' und 'Leuchters' dieser Welt werden von selbstaendig denkenden Personen nur verachtet.
    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Die Zivilbevölkerung des Reiches war von Anfang bis Ende Luftangriffen ausgesetzt. 1940 lebte die Tochter von Bekannten aus Emden bei meinen Grosseltern in Dresden, wegen der dortigen Angriffe.

    Es gab keine effektive Luftabwehr, die in der Lage gewesen wäre, das Reich vor Luftangriffen vollständig zu schützen. Die einzige Antwort waren, solange es man noch konnte, Vergeltungsangriffe auf britischen Städte, die mangels Kapazität bei weitem nicht so wirksam waren.
    Die deutsche Luftabwehr hatte z.B. gegen 1000 Bomberangriffen wenig entgegenzusetzen.
    Das stimmt. Allerdings nur bis zum Oktober 1943 - dem zweiten USAAF-Angriff auf Schweinfurt-Regensburg - hatte die deu. Luftwaffe, d.h. Jabos, bes. ME109s von Eppen an , freies Spiel mit B-17s. Der Grund dafuer war, dass die Begleitkampfjaeger wie P-47 Thunderbolts und P-38Lightnings kleine Treibstofftanks gehabt hatten , dies bedeutete dass sie die Bomber bei Eppen herum unbegleitet weiterfliegen liessen weil sie selber wegen Treibstoffmangel nach England zurueck mussten.

    Die deutschen Jaeger wussten das,und nach Eppen lauerten sie und stuerzten sich in grossen Rudeln auf die Bomber und schossen mit Leichtigkeit entweder mit Rakete, MG oder Kanone Einen nach dem Anderen ab. Die ME109s hatten dafuer zwei bewaehrte Taktiken : wenn der Bomber gegen die Sonne flog, kam der Jaeger ihm vcon vorne, weit entfernt, tief unten entgegen, schoss ploetzlich nach oben um dann in 'Augenhoehe' des Bombers MG-Salvos loszulassen.

    Die zweite Taktik der ME109s war, nach Eppen in grosser Hoehe auf die Bomber zu lauern, dann wie auf einer Rutschbahn sich steil nach unten zwischen die Bomberformationen zu stuerzen und zugleich die Bomber mit Kanonenfeuer zu beschiessen, dann von tief unten wieder hoch ueber die Bomber zu fliegen und das Gleiche noch einmal zu wiederholen, auftanken und wieder weitermachen.
    Zitat Zitat von Lichtblau Beitrag anzeigen
    Wenn Deutschland die Luftherrschaft gehabt hätte, dann hätte es die Bomber problemlos abwehren können.
    [...].
    Bis Okt.1943 ; Feb. 1944 hatte die Luftwaffe gute Kontrolle ueber deutschen Luftraum gehabt.

    Zitat Zitat von Parabellum Beitrag anzeigen
    Ich meine gelesen zu haben, das vor allem nach den sehr verlustreichen Feindflügen 1943/44, wo teilweise über 10 % der Bomber abgeschossen wurden, die USAF ihre Aktivitäten kurzzeitig stark drosselte. Wenn im Schnitt nach dem 10.ten Feindflug die Staffel nicht mehr existent ist, sind selbst für die USAF die Verluste nicht mehr ausgleichbar.
    Du hast Dein Gelesenes mehr oder weniger richtig im Kopf behalten. Die amer. Verlustquote bei den zwei Schweinfurtangriffen betraf 19%. In der Annahme den Krieg schnell beenden zu koennen war die USAAF mit 10% Mission-Verlust bereit gewesen. Da die beiden Schweinfurt-Regensburg mission diese Quote jedoch weit uebertraf, konnte so nicht mehr weitergemacht werden. Begleitjaeger mussten von nun an die Bomber auf ihren ganzen Weg , hin und zurueck, begleiten. Dies bedeutete das Ende der P-47 Thunderbolts und P-38 Lightnings.

    Die Briten hatten in den U.S.A. einen fighter in Auftrag gegeben der nun en masse in England eintraf, jedoch war der Motor nicht gut genug , diese und jene Verbesserungen wurden gemacht, 'drop-tanks' an die Fluegel gehaengt und im Freuehling 1944 hatte die USAAF hunderte Mustang P-51B long range fighters. Danach betrugen Verluste 6% , gingen runter bis 3% und liefen sich zum Schluss bei 1% aus.

    In Bezug auf Feindfluege: Bomberbesatzungen mussten 30 'tours' absolvieren, d.h. x-viele sorties , verschiedene bombing missions gegen vorgeschriebene Ziele. Nach 30 'tours' war ein 'airman' , also Bomberbesatzungsmann von weiterem Flugdienst total befreit, konnte nach Hause fliegen , Urlaub machen etc. Das Problem jedoch war, dass die meisten 'airmen' nur 5 'tours' ueberlebten und danach so gut wie keine Chance mehr gehabt hatten. Deshalb setzte sich die Bomberbesatzung bei jedem sortieaus neuem Personal zusammen, die abgestuerzten Bombers wurden 'schnell' durch die neu Angekommenen ersetzt.

    Es waren uebrigens immer nur Frauenbesatzungen - in ihren 20ger Jahren - gewesen, die die riesigen, neuen Bomber von den U.S.A., ueber Canada , Island und dann nach England geflogen hatten. Maenner wurden fuer 'bombing missions' gebraucht. Auch die Briten hatten ein weibliches WREN 'Ferry Command' welches neue Flugzeuge von den U.S.A. nach England 'ferried'


  3. #9003
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Mitte 1944 war die deutsche Luftverteidigung an Ende, ab da hatten die Bomber mit der P 51 Geleitschutz bis tief in das deutsche Reich.
    Deutschland wird nicht an der Erderwärmung zu Grunde gehen.

  4. #9004
    food for thought Benutzerbild von houndstooth
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    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    War das auch noch nach dem Wechsel auf Rolls-Royce Motoren?
    Die Packard Auto Fabrik hatte die Mustangs gebaut und mit Allison Motoren bestueckt. Die Allisons wurden aber schnell mit britischen 12 cyl. Merlin-Motoren ersetzt die von Rolls-Royce entwickelt und gebaut wurden. Packard baute auch Merlins fuer Mustangs unter Lizenz. Rolls-Royce hatte Motoren fuer Kampfflugzeuge nach Raubvogelarten benannt, in diesem Fall nach einer Falkenart.


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    Rolls Royce Merlin 224 engine

    Bomber Command Museum, Nanton, Alberta, Canada

    click

  5. #9005
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Mitte 1944 war die deutsche Luftverteidigung an Ende, ab da hatten die Bomber mit der P 51 Geleitschutz bis tief in das deutsche Reich.
    Vergiß nicht das Unternehmen Bodenplatte im Januar 1945, knapp 300 Flugzeuge und über 200 Piloten gingen verloren. Die hätten besser das Reich verteidigen sollen!
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  6. #9006
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    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Mitte 1944 war die deutsche Luftverteidigung an Ende, ab da hatten die Bomber mit der P 51 Geleitschutz bis tief in das deutsche Reich.
    Da Mustangs erst im Maerz 44 eingesetzt wurden war es nicht Sommer 44 sondern erst gegen Ende 44 gewesen. Doch effektive Flak und ME109s hatten noch bis zum Januar 45 relativ 'gute Beute' gemacht. DEU's Flugzeugproduktion war erstaunlich effizient waehrend der Kriegszeit gewesen ; es wurden trotz Bombardierung tausende neue Flugzeuge hergestellt...........

  7. #9007
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: 13. Februar Dresden - alles zum Thema - Sammelstrang

    Zitat Zitat von nurmalso2.0 Beitrag anzeigen
    Vergiß nicht das Unternehmen Bodenplatte im Januar 1945, knapp 300 Flugzeuge und über 200 Piloten gingen verloren. Die hätten besser das Reich verteidigen sollen!
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    Man hatte im Reich mehr Flugzeuge als Treibstoff vorhanden war, außerdem war der Treibstoff nicht sehr guter Qualität und die Piloten unerfahren. Der beste Motor nützt nichts wenn der Treibstoff schlecht ist.
    Deutschland wird nicht an der Erderwärmung zu Grunde gehen.

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