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Thema: Wirtschaft und Industrie in Serbien

  1. #1
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    Standard Wirtschaft und Industrie in Serbien

    Wirtschafts- und Industrietradition

    In Serbien-Montenegro entstanden balkanweit die erste Druckerei, die erste elektrisch beleuchtete Fabrik, die erste Radiostation und hier entstand auch der erste internationale Flughafen innerhalb (Gesamt-)Jugoslawiens. Nach dem Ersten Weltkrieg war Serbien der führende Flugzeughersteller auf dem Balkan, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier erstmals auf dem Balkan mit der Massenfertigung von Farbfernsehgeräten begonnen, und es befanden sich hier jahrzehntelang die führenden südosteuropäischen Unternehmen der Fahrzeug-, Rüstungs- und Bauindustrie und der Medienwirtschaft



    Industrietradition Serbiens im regionalen Vergleich

    Entgegen dem weitverbreiteten Glauben, Serbien sei schon jeher wirtschaftlich weniger entwickelt gewesen als die nördlichen Länder des ehemaligen Jugoslawien, war die frühe Industrialisierung (im 19. Jahrhundert), als auch die damit verbundene wirtschaftliche Entwicklung in Serbien, massiver als in allen anderen Gegenden des ehemaligen Jugoslawien, ja sogar erfolgreicher als in fast allen anderen Balkanländern. Die wirtschaftliche Besserstellung des Nordens des ehemaligen Jugoslawien, vor allem Sloweniens, im Vergleich zum weiter im Südosten liegenden Serbien, nahm erst nach dem Zweiten Weltkrieg - und zwar durch massive planwirtschaftliche Eingriffe der titoistischen Wirtschaftslenker - seinen Anfang.

    Serbien trat, zum Beispiel, im Jahre 1879 als siebtes Land überhaupt der “Metrischen Konvention” und 1884 auch als eines der ersten Länder der “Lateinischen Konvention” bei. Damit wurden Meter und Kilogramm in Serbien offizielle Standardmaße und die Nutzung von Industriemarken, Produktmodellen und ähnlichem geistigem Eigentum wurde gesetzlich geregelt und geschützt. Dies waren nur einige der Maßnahmen, welche Serbien frühzeitig unternommen hatte um seine industrielle Entwicklung zu beschleunigen.

    Als wahrscheinlich bestes Beispiel für die relativ früh einsetzende Industrialisierung Serbiens im Vergleich zu anderen Gegenden des ehemaligen Jugoslawien können die Gründungsjahre der beiden bekanntesten und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mitunter erfolgreichsten jugoslawischen Unternehmen - dem serbischen Unternehmen ZASTAVA und dem slowenischen Unternehmen GORENJE - dienen:

    ZASTAVA aus Serbien wurde im Jahre 1851 gegründet, GORENJE aus Slowenien, hingegen, wurde erst ein Jahrhundert später von den Titoisten gegründet - nämlich im Jahre 1950. ZASTAVA hatte im Jahre 1941 (also noch ein Jahrzehnt bevor GORENJE überhaupt gegründet wurde) bereits die Produktion von Automobilen aufgenommen, hatte ein Umlaufvermögen von damaligen 2 Milliarden Dinar, verfügte über 10.000 Werkzeugmaschinen und über 12.000 Mitarbeiter. ZASTAVA war damit schon damals das größte Industrieunternehmen in Südosteuropa bzw. auf dem gesamten Balkan (dies war bis 1991 der Fall).

    Vgl.: Zastava: [Links nur für registrierte Nutzer]
    Gorenje: [Links nur für registrierte Nutzer] (> “über Gorenje” > ”Meilensteine” - siehe ganz unten)

    1. Agroindustrie

    Die älteste Bierbrauerei auf dem Balkan befindet sich in Serbien - die BIERBRAUEREI PANCEVO wurde im Jahre 1722 gegründet.

    Im Jahre 1885 entsteht die erste Tabakfabrik in Serbien - die “Tabakinustrie Vranje”, kurz DIV (Duvanska Industrija Vranje). Bereits in den 1930er Jahren wird DIV zum größten und modernsten Tabakhersteller auf dem gesamten Balkan. Seit dem Jahr 2003 ist BRITISH-AMERICAN-TOBACCO mit 70% an DIV beteiligt. Der heute größte Zigarettenhersteller in Serbien-Montenegro (und auch auf dem Balkan) ist allerdings die Duvanska Industrija Nis, kurz DIN. Die Produktionskapazitäten sind mit knapp 12 Milliarden Zigaretten im Jahr (Stand: 2004) fast fünf mal größer als diejenigen von DIV. Seit ebenfalls 2003 ist PHILIP MORRIS mit 70% an DIN beteiligt.

    1900 entsteht bei Belgrad die erste serbische Zuckerfabrik. Der Standort wird aufgrund der Nähe zum Fluss Save und zur Eisenbahnlinie gewählt. 1913 entsteht weiter nördlich eine weitere Zuckerfabrik, die zwischen den beiden Weltkriegen zu den größten und modernsten Zuckerfabriken in Europa gehört, und noch heute die größte von insgesamt etwa 15 Zuckerfabriken in Serbien ist. Seit 1923 wird dort auch Ethanol und Hefe und seit 1924 Würfelzucker hergestellt.

    Auch heute spielt die Agroindustrie für Serbien eine bedeutende Rolle: In Serbien befinden sich heute, unter anderem, der balkanweit größte Milchproduktehersteller, der balkanweit größte Speiseölhersteller und der balkanweite Technologie- und Qualitätsführer in der Obstsaftherstellung - und dies nicht ganz zufällig: Serbien ist sowohl der qualitativ als auch quantitativ führende europäische Hersteller einiger Obstsorten.

    2. Bauindustrie

    Die erste Ziegelfabrik im heutigen Serbien wird im Jahre 1866 von den Gebrüdern Bohn in Kikinda gegründet. Bereits im Jahre 1900 erhält die Ziegelei für ihre auf der Weltausstellung in Paris ausgestellten Dachziegel die Goldmedaille für Qualität. Nach 1945 wird die Ziegelfabrik vergesellschaftet. Aufgrund des enormen Bedarfes an Baumaterial und relativ geringer Konkurrenz in Jugoslawien floriert das Unternehmen zunehmend. In den 1980ern wird es zum größten jugoslawischen Hersteller von keramischem Baumaterial. Die Baumaterialhersteller in der Vojvodina stellen zum damaligen Zeitpunkt fast 80% der jugoslawischen Baumaterialproduktion. Heute (2005) ist dieses Unternehmen der größte Hersteller von Dachziegeln und Fliesen in Südosteuropa, und zählt sogar zu den Technologieführer weltweit in dieser Branche. So wirbt das Unternehmen aufgrund dessen mitunter mit dem Slogan “Das Zentrum ist nicht immer in der Mitte!” - mit Anspielung auf die südostliche geographische Lage seines Standortes in Europa.

    Doch erst die Gründung verschiedener Bauprojektierungsfirmen, Architekturbüros und Bauunternehmen im 20. Jahrhundert in Serbien läßt die Bauindustrie zur zweitbedeutendsten Wirtschaftsbranche im ehemaligen Jugoslawien werden. Das damals führende serbische Unternehmen dieser Branche, stellt Mitte der 1980er umsatzmäßig das sechzehntgrößte Bauprojektierungsunternehmen weltweit dar. (Vgl. “Ingenieure”)

    Die serbische Baumaterialindustrie (vor allem Keramik) dominiert inzwischen bereits wieder den ex-jugoslawischen Markt. Das Augenmerk der Bauindustrie, dagegen, ist vor allem auf den russischen bzw. den Markt der ehemaligen Sowjetunion gerichtet. 2000/2001 wurde ein russisch-serbisches Baukonsortium, mit einem jährlichen Auftragsvolumen von mehreren hundert Millionen US-Dollar, gegründet. Und auch türkische Bauunternehmen zeigen seit 2000 Interesse an Kooperationen mit serbischen Projektierungsfirmen - vor allem in Bezug auf einen gemeinsamen Auftritt auf dem russischen Markt.

    3. Textilindustrie

    Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt sich vor allem in der Region um Leskovac eine international erfolgreiche Textilindustrie, was der Stadt Leskovac den Beinamen “serbisches Manchester” einbringt. So entsteht zum Beispiel 1890 in dieser Gegend die Seidenspinnerei K. ILIC, 1901 die ERSTE AKTIENGESELLSCHAFT LESKOVAC zur Verarbeitung von Wolle und Leinen und 1906 die WEBEREI G. PETROVIC & CO.

    Selbst in den 1980ern ist die Textilindustrie in Serbien noch von wesentlicher Bedeutung und erzielt über 20% der Exporterlöse der Republik Serbien. Westeuropäische Markenhersteller wie CHRISTIAN DIOR, HUGO BOSS oder TRUMPF lassen in den 1980ern bei Textilern in Serbien (und auch in der heutigen Republik Srpska) fertigen.

    Trotz großer Schwierigkeiten, in denen sich diese Branche heute in Serbien befindet, wird für die serbische Textilbranche bis 2015 ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 8% erwartet.

    4. Chemische Industrie

    Die Anfänge der chemischen Industrie in Serbien liegen im 18. und 19. Jahrhundert - und zwar in der Produktion von Schießpulver, Wachskerzen, Seife, Farben, Lacken und Arzneimitteln.

    Die erste Sprengstoffabrik in Serbien wurde 1889 unter dem Namen OBILICEVO gegründet. Heute ist das (inzwischen umbenannte) Unternehmen einer der größten Hersteller von Kunststoffprodukten auf dem Balkan. Der heute größte Hersteller von Hygieneartikeln auf dem gesamten Balkan wurde 1839 vom Seifenproduzenten Gligorije Jankovic gegründet. Heute stellt dieses Unternehmen Waschpulver für den gesamten südost- und mittelosteuropäischen Markt her. Die erste serbische Farben- und Lackefabrik wurde 1894 von Dimitrije Djoric errichtet. Die Jahresproduktion belief sich damals auf mehrere hundert Tonnen. Die pharmazeutische Industrie entsteht Ende des 19: Jahrhunderts. Um 1900 werden in der südserbischen Stadt Nis Impfmittel gegen Variola-Viren und gegen Tollwut hergestellt.

    In den 1980ern stellt der führende serbische pharmazeutische Betrieb zugleich den größten Hersteller von Medikamenten auf dem Balkan dar. Heute ist ein anderes serbisches Unternehmen in diesem Bereich führend - mit eigenen Produktionsstätten in Russland und China.

    5. Rüstungsindustrie

    Im Jahre 1851 wird die KÖNIGLICHE KANONENGIESSEREI von Belgrad nach Kragujevac verlegt. 1857 entsteht in der Kanonengießerei von Kragujevac die erste industrielle Formschmiede in Serbien. 1863 verfügt die Gießerei über drei Dampfmaschinen mit einer Gesamtleistung von 40PS. 1880 werden in Kragujevac über 100.000 Gewehre des Modells M1880, zum damaligen Zeitpunkt eines der besten Gewehre der Welt, hergestellt. 1884 erhält die Fabrik ihr eigenes Mini-Stromkraftwerk (Leistung: 3,7kW) und wird dadurch zur ersten elektrisch beleuchteten Fabrik in Südosteuropa. 1889 präsentiert die Gießerei 42 Exponate auf der Weltausstellung in Paris und erhält 5 Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. 1928 werden in Kragujevac täglich 200.000 Gewehrpatronen hergestellt.

    Ab den 1960ern wird die Rüstungsindustrie zur führenden Wirtschaftsbranche in Jugoslawien. In den 1980ern wird Jugoslawien sogar zu einem der größten Rüstungsexporteure der Welt. Die summierten Gewinne der jugoslawischen Rüstungsindustrie sollen allein im Jahre 1984 etwa 1,8 Milliarden US-Dollar betragen haben. Davon entfiel etwa 43% auf Unternehmen in der Republik Serbien (Montenegro und die heutige Republik Srpska also noch gar nicht mit eingeschlossen). Die Kundschaft reichte dabei von Lateinamerika über Afrika und dem Nahen Osten bis nach Indochina. Da die Rüstungsexporte mit Verwaltungs- und Vertriebsarbeit, Schulungen, Montagearbeiten aber auch Bauarbeiten vor Ort im Exportland verbunden waren - wie etwa der Bau oder die Modifizierung von Kasernen, Flughäfen und anderen militärischen Anlagen - sollen in dieser Branche ständig bis zu 30.000 qualifizierte serbische Facharbeiter und Angestellte im Ausland beschäftigt gewesen sein.

    Heute, zu Anfang des 21. Jahrhunderts, hat die serbische Rüstungsindustrie ihre Bedeutung verloren. Allerdings gibt es im Jahr 2003 bereits erste Anzeichen möglicher Kooperationen mit Kroatien (Panzer), Bosnien-Herzegowina (Munition, Artillerie), den USA (Teilefertigung, Lizenznahme) oder auch mit Israel (Lohnfertigung/Lizenznahme für Gewehre, Herstellung von Flugzeugmotorenteilen/sonstiger Komponenten).

    Einige serbische Rüstungsbetriebe, von denen es insgesamt (im weitesten Sinne) noch etwa 50 gibt, konnten ihre Kapazitäten jedoch aufrechterhalten und haben nun wieder gute Aussichten um auf den Weltmarkt zurückzukehren: Der größte serbische Hersteller von Munition, gegründet im Jahre 1928, ist auch heute noch einer der größten Hersteller von Munition weltweit (mit einem Produktprogramm von über 300 verschiedenen Patronentypen für Gewehre, Revolver und Pistolen). Und auch bei der Herstellung von Ausrüstung für Soldaten und Polizeikräften gehört ein serbisches Unternehmen zur Weltspitze.

    6. Flugzeugindustrie

    Im Jahre 1910 (nur 7 Jahre nach dem ersten Flug der Brüder Wright) stellt Ivan Saric das erste Flugzeug in Serbien her und führt damit vor 7000 Zuschauern in Subotica den ersten Flug vor. 1911 wird in der Werkstatt von Mihail Mercep in Belgrad das erste kommerzielle Flugzeug in Serbien gebaut. Im Jahre 1913 wird die Serbische Luftwaffe, mit Sitz in Nis, gegründet ([Links nur für registrierte Nutzer]). In den Balkankriegen, ebenfalls 1913, setzt die königlich-serbische Armee Flugzeuge heimischer Produktion ein (siehe Bild des Jagdfliegers “Oluj” unter [Links nur für registrierte Nutzer]). 1922 wird der erste serbische “Aero-Klub” bzw. Fliegerverein gegründet. Im März 1923 werden Serbien und Jugoslawien erstmals in den internationalen Flugverkehr eingebunden: Es entsteht die Fluglinie Paris-Istanbul mit Halt in Pancevo (bei Belgrad). Im September 1923 wird zwischen Belgrad und Bukarest der weltweit erste kommerzielle Nachtflug durchgeführt - dies sollte die Flugreise von Paris nach Istanbul zeitlich kürzer gestalten als die Reise mit dem damals noch schnellsten Verkehrsmittel auf dieser Strecke - dem berühmten Orient-Express. 1927 entsteht die erste serbische Fluggesellschaft, “Aeroput”, welche mit dem Slogan “Wien-Belgrad-Saloniki in 10 Stunden” wirbt.

    Noch zuvor, 1923, wird das erste Industrieunternehmen der Flugzeugindustrie auf dem Balkan gegründet - IKARUS in Zemun (bei Belgrad). Ikarus stellt noch im selben Jahr das erste Serienflugzeug in Serbien und auf dem Balkan her. Kurz danach entstehen weitere Flugzeughersteller: 1924 wird die “Zivojin ROGOZARSKI Aktiengesellschaft” in Belgrad gegründet. Der Jäger IK-3 gehört damals zu den besten Jagdflugzeugen der Welt ([Links nur für registrierte Nutzer]). Kurz darauf entstehen ZMAJ in Zemun, DRZAVNA FABRIKA AVIONA in Kraljevo, im Jahre 1939 UTVA in Pancevo, und auch eine Reihe von Zulieferfirmen - so zum Beispiel der Flugzeugmotorenhersteller RAKOVICA bei Belgrad. Bereits bestehende Firmen erweitern ihr Produktionsprogramm um Teile für die Flugzeugindustrie: Im Falle von GOSA, welches bereits ab 1923 Eisenbahnwaggons herstellte, zum Beispiel um Flugzeugmotoren und Zündkerzen.

    Zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg ist Serbien der führende Flugzeughersteller auf dem Balkan: In dieser Zeit werden knapp 1500 Flugzeuge in Serbien hergestellt. Hier ein Überblick über die Produktionszahlen (1923-1945):

    IKARUS: 481 Flugzeuge, ROGOZARSKI: 289 Flugzeuge, ZMAJ: 225 Flugzeuge, DRZAVNA FABRIKA AVIONA KRALJEVO: 465 Flugzeuge und Sonstige: 23 Flugzeuge. Dies macht zusammen: 1483 Flugzeuge.

    Vgl.: [Links nur für registrierte Nutzer]

    Ein Teil dieser Flugzeuge wird in Lizenz hergestellt, die Mehrheit stammt jedoch aus heimischer Entwicklung. Im Zweiten Weltkrieg wird ein Teil der serbischen Flugzeugindustrie zerstört. Nach 1945 wird die zerstörte serbische Flugzeugindustrie allerdings von den Kommunisten nicht wieder aufgebaut - ja sogar die Reste werden überwiegend aufgelöst. In Serbien bleibt langfristig nur ein einziger Flugzeughersteller übrig: Utva in Pancevo, der damals am wenigsten entwickelte serbische Flugzeugbauer. Der Technologieführer ROGOZARSKI und die staatliche Flugzeugfabrik DZAVNA FABRIKA AVIONA KRALJEVO werden komplett aufgelöst. ZMAJ muß ab dato per titoistischer Direktive Mähdrescher herstellen, und IKARUS muß sein Flugzeugprogramm 1961 - trotz beachtlicher technischer Erfolge, die zum Teil weltweites Aufsehen erregten - einstellen.

    Die besagten Erfolge von IKARUS (1945-1961) sehen dabei wie folgt aus: 1950 wird IKARUS zum besten Rüstungskollektiv Jugoslawiens gekürt; 1952 baut IKARUS den ersten jugoslawischen Düsenjäger, den 451M; 1954 erringt der doppelsitzige IKARUS-Segelflieger “Koshava” den ersten Platz bei der Flugweltmeisterschaft in Großbritannien; Der IKARUS-Flieger S(h) 451MM “Matica” stellt 1957 mit einer gemessenen Fluggeschwindigkeit von 750,34 km/h einen Weltrekord in seiner Kategorie auf; 1960 stellt der S 451M “Zolja” in der Kategorie der ultraleichten Düsenflugzeuge mit 500,2 km/h ebenfalls einen Weltrekord auf.

    UTVA in Pancevo (Serbien) stellt zwischen 1945 und 1999 etwa 885 Flugzeuge her. Insgesamt wurden in Serbien also bisher (bis 2003) circa 2368 Flugzeuge hergestellt.

    Zum Vergleich: Der 1957 (also vier Jahre vor der Einstellung des Flugzeugprogramms bei Ikarus) in Mostar (Herzegowina) neu gegründete Flugzeugbauer SOKO stellt zwischen 1957 und 1991 etwa 864 Flugzeuge her - hauptsächlich die Düsenjäger Galeb (Möwe), Jastreb (Habicht) und Orao (Adler).

    Somit wurden ca. 73% aller jugoslawischen Flugzeuge in Serbien hergestellt. Dem hinzugefügt werden muß allerdings noch, daß der größte Teil der Entwicklungsarbeit an den SOKO-Flugzeugen (Galeb, Jastreb und Orao) bei UTVA in Pancevo erbracht wurde (wobei der “Orao” Ergebnis einer jugoslawisch bzw. serbisch-rumänischen Kooperation unter dem Namen “YUROM” war).

    Die serbischen Ingenieure, welche durch die “Umstrukturierungen” in der serbischen Flugzeugindustrie in andere Industriezweige gedrängt werden sollten, wanderten überwiegend aus - nach Frankreich, in das Vereinigte Königreich oder in die USA. Viele wurden zu führenden Leuten ihres Faches in ihrer jeweiligen neuen Heimat (vgl. “Ingenieure”).

    Die heutigen Chancen der inzwischen wenigen serbischen Unternehmen der Flugzeugindustrie liegen am ehesten noch in der Wartung und der Teilefertigung. So lässt zum Beispiel die israelische Fluggesellschaft EL AL bereits seit 2001 einen Teil ihrer Flugzeuge in Serbien warten. Auch BOEING soll im Sommer 2003 Interesse an neuen Kooperationen gezeigt haben. Immerhin soll es im Raum Belgrad über 1000 Ingenieure und Techniker geben, die bereits mit BOEING zusammengearbeitet haben und von BOEING bereits zertifiziert worden sind [Quelle: Radio Jugoslavija, vom 29.07.03].

    Weiterhin lassen italienische und israelische Firmen Teile für Düsenjäger- oder Hubschraubermotoren in Serbien fertigen. Und selbst westeuropäische Unternehmen aus der Raumfahrtindustrie lassen inzwischen Teile in Serbien fertigen.

    Vgl.:
    [Links nur für registrierte Nutzer]
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    7. Autoindustrie

    1903 wird in Serbien das erste Automobil importiert. 1904 werden in der Kanonenfabrik in Kragujevac die ersten Automobilreparaturen durchgeführt. 1923 werden im Belgrader Stadtteil Banjica die ersten Autorennen organisiert und 1939 wird ebenfalls in Belgrad ein Grand-Prix-Rennen im Rang der heutigen Formel 1-Rennen abgehalten.

    Im Jahre 1941 wird die Herstellung der ersten Automobile aufgenommen - es werden 400 Geländewagen der Marke CHEVROLET montiert. 1948 erhält die Kanonenfabrik den Namen CRVENA ZASTAVA. Ab 1953 werden bei ZASTAVA in Lizenz Fahrzeuge der Marken RENAULT, DELAHAYE, FIAT, ALFA ROMEO, ROVER, AUSTIN und WILLYS montiert.

    Im Jahr 1957 werden in FIAT-Lizenz 32.000 Autos hergestellt. 1966 wird ZASTAVA Teilezulieferer für FIAT in Italien, PHZ (PM-POL-MOT) in Polen und VAZ (Lada) in Russland. 1980 wird die Produktion von Automobilen der Eigenmarke YUGO aufgenommen. 1989 beschäftigt die ZASTAVA-Gruppe (Pkw, Lkw, Maschinenbau, Gießerei, Werkzeugbau, Handel, etc.) 54.000 Mitarbeiter; es werden in diesem Jahr 231.000 Fahrzeuge hergestellt; die Exporterlöse betragen eine halbe Milliarde Deutsche Mark und das Unternehmen hat über 280 Zulieferer innerhalb Jugoslawiens.

    Die weitere Zukunft von ZASTAVA und auch der serbischen Hersteller von Lkw und Anhängern scheint ungewiß. Leichter haben es da die serbischen Omnibushersteller oder aber die Zulieferbetriebe - so werden bereits seit 2000 auch in Serbien wieder Teile für OPEL, RENAULT, PEUGEOT oder KAMAZ und ab 2005 auch für PORSCHE und MAYBACH hergestellt.

    8. Elektrotechnische und Elektronikindustrie

    Der erste serbische Großbetrieb der Elektrotechnikbranche wird im Jahre 1923 gegründet, und ist damit einer der ältesten industriellen Hersteller elektrotechnischer Maschinen in Südosteuropa und Europa überhaupt. Dieses Unternehmen war in den 1980ern, nach SIEMENS, zugleich der zweitgrößte europäische Hersteller von asynchronen Elektromotoren (Elektromotoren für Werkzeugmaschinen u.ä.).

    In den 1960ern beliefern serbische Elektronikunternehmen den Philips-Konzern in den Niederlanden mit Bauteilen. Eines dieser Unternehmen war jahrzehntelang das technologisch führende Unternehmen der jugoslawischen Elektronikindustrie. Das Produktprogramm reichte einst von Leiterplatten und Elektronikröhren über Haushaltsgeräte und Heimwerkergeräte bis hin zu Elektronik für die Energiewirtschaft, medizinisch-technischen Geräten und Solartechnik. Eine Zeit lang wurden sogar (frühe) Personalcomputer hergestellt. Und es war auch ein serbisches Unternehmen, welches als erstes auf dem Balkan Fernsehgeräte in Massenfertigung herstellte (Es handelte sich dabei um den Fernseher des Typs RR 865).

    Heute bieten sich serbische Unternehmen der Elektrotechnik- und Elektronikbranche als Lizenznehmer, Auftragshersteller oder Subunternehmer für Dienstleistungen im Telekommunikations- und Energiebereich oder im Assembling an. Oder bauen im Auftrag amerikanischer und westeuropäischer Konzerne Mobiltelefonnetze in den unterschiedlichsten Ländern auf (z.B. in Irland, der Türkei, usw.).

    Bezeichnenderweise waren auch das erste Funksignal und das erste Radiosignal auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien in Serbien-Montenegro übertragen worden: 1904 wurde das erste “jugoslawische” Funksignal vom Volujica-Gebirge in Montenegro nach Italien gesendet. Und 1924 findet aus Rakovica bei Belgrad auch die erste Radioübertragung im ehemaligen Jugoslawien statt.

    9. Medienwirtschaft

    Das erste elektronische Medium auf dem Balkan entstand zuerst in Serbien - Radio Belgrad, das inzwischen zu RTS-RADIO TELEVIZIJA SRBIJE (RADIO UND FERNSEHEN SERBIEN) gehört, wurde im Jahre 1924 gegründet (vgl. [Links nur für registrierte Nutzer]). (Zum Vergleich: Ungarischer Rundfunk - 1925; Radio Zagreb - 1926; Radio Ljubljana - 1928).

    Aber auch schon zuvor war in Serbien-Montenegro im Medienbereich Pionierarbeit auf dem Balkan und auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien geleistet worden:

    Die erste Druckerei auf dem Balkan entstand in Montenegro, und zwar zum Ende des 15. Jahrhunderts hin (also nur ein paar Jahre nach der Gutenbergschen Erfindung der Druckmaschine und etwa ein Jahrhundert vor der jeweils ersten Druckerei in Slowenien oder Kroatien).

    Die “jugoslawische” Presse fand ihren Anfang 1768, als in Venedig die erste regelmäßige, eigenständige südslawische Zeitschrift, das “Slavensko-serbski magazin” (das “Slawisch-serbische Magazin”) erschien, bzw. 1791, als in Wien die erste regelmäßige und eigenständige südslawische Zeitung, die “Serbskije novine” (“Serbische Zeitung”) veröffentlicht wurde (zum Vergleich: die erste slowenische Zeitung, die “Ljubljanske novice”, erschien erstmals 1797 in Ljubljana und die erste kroatische Zeitung, der “Kraljski Dalmatin”, erst 1806 in Zadar, und zwar zur Zeit der napoleonischen Verwaltung).

    Die erste Presseagentur in Jugoslawien entstand 1929 ebenfalls in Serbien, genauer in Belgrad, unter dem Namen AVALA. Während des Zweiten Weltkriegs entstand hier schließlich auch die spätere staatliche Presseagentur TANJUG, die in den 1960ern und 1970ern zu den fünf größten und einflußreichsten Presseagenturen der Welt gehörte und zahlreiche Male als erste Presseagentur weltweit von Geschehnissen internationalen Interesses berichtete, wie z.B. der US-Intervention in der Schweinebucht in Kuba (1961), der sowjetischen Intervention in der Tschechoslowakei während des “Prager Frühlings” (1968), der vietnamesischen Befreiung Saigons bzw. der Beendigung des Vietnam-Krieges (1975) oder dem Sturz Ceausescus in Rumänien (1989). Auch die erste private Presseagentur im ehemaligen Jugoslawien wurde in Belgrad gegründet - die Agentur TICKER (gegründet 1989).

    Anfang der 1990er waren die beiden größten Belgrader Tageszeitungen zugleich die Tageszeitungen mit den größten Auflagen in Gesamtjugoslawien: VECERNJE NOVOSTI (ABENDNACHRICHTEN) hatten eine Tagesauflage von 400.000 Stück und POLITIKA (POLITIK), in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eines der 10 renommiertesten Blätter weltweit, eine Auflage von 330.000 (zum Vergleich: das Zagreber Abendblatt VECERNJI LIST (ABENDBLATT) hatte, als drittgrößte jugoslawische Tageszeitung, eine Auflage von 250.000 Stück). Heute gehören der Verlag und die Tageszeitung POLITIKA zu 50% zur WAZ-GRUPPE (WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG).

    10. Bankwirtschaft

    Die älteste heute noch existierende Bank in Serbien ist die VOJVODJANSKA BANKA (WOIWODINISCHE BANK) - sie wurde 1868 in Sombor gegründet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die stärkste Bank im ehemaligen Jugoslawien die SRPSKA BANKA (SERBISCHE BANK), welche 1895 in Zagreb gegründet wurde. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, schließlich, war die BEOGRADSKA BANKA (BELGRADER BANK aus Serbien) die mit Abstand größte Bank im ehemaligen Jugoslawien - ihre Bilanzsumme war doppelt so groß wie diejenige der ZAGREBACKA BANKA (ZAGREBER BANK aus Kroatien) und viermal größer als diejenige der LJUBLJANSKA BANKA (LJUBLJANER BANK aus Slowenien).

    Im Jahre 2002 wurden auf internationalen Druck hin, vor allem aufgrund von Forderungen des IWF, die vier wichtigsten Banken in Serbien-Montenegro aufgelöst: Die BEOGRADSKA BANKA (BELGRADER BANK), die INVESTBANKA, die BEOBANKA und die JUGOBANKA. Bis dato hatten diese vier Banken circa 90% des Investment- und Export- bzw. Firmenkundengeschäftes und ebenfalls des Privatkundengeschäftes in Serbien-Montenegro inne. Als direkte Folge haben heute ausländische Banken, wie die HVB/BANK AUSTRIA CREDITANSTALT, die RAIFFEISENBANK ÖSTERREICH oder die SOCIETE GENERALE, beträchtliche Marktanteile in Serbien-Montenegro. Zusätzlich sind buchstäblich Tausende Bankangestellter arbeitslos geworden, die heute anderweitig - z.B. in Consulting oder Vertrieb im Finanzsektor - tätig sind.

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  2. #2

    Standard

    Es ist einfach nur langweilig und mühsam, deine copy&paste-Beiträge zu lesen. Ich für meinen Teil erspare mir den Schmarrn.
    mfG
    Wenn meine Frau Klöße zubereitet, dann sind sie leicht und bekömmlich.

  3. #3
    GESPERRT
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    Zitat Zitat von Sophisticated
    Es ist einfach nur langweilig und mühsam, deine copy&paste-Beiträge zu lesen. Ich für meinen Teil erspare mir den Schmarrn.
    mfG

    ist auch nur für die gedacht die lesen können und wollen

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von Legija
    ist auch nur für die gedacht die lesen können und wollen
    Am Vermögen soll's nicht scheitern. Lediglich an der nicht vorhandenen Bedeutung für den Lesenden. Und dass deine Beiträge grundsätzlich nur zur Selbstbespaßung dienen steht für mich außer Frage.

    mfG
    Wenn meine Frau Klöße zubereitet, dann sind sie leicht und bekömmlich.

  5. #5
    GESPERRT
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    Zitat Zitat von Sophisticated
    Am Vermögen soll's nicht scheitern. Lediglich an der nicht vorhandenen Bedeutung für den Lesenden. Und dass deine Beiträge grundsätzlich nur zur Selbstbespaßung dienen steht für mich außer Frage.

    mfG
    was heist hier die bedeutung für den lesenden wenn dein horizont nur auf deutsche oder amerikanische erreignisse beschränkt ist find ich das ziemlich schade ;( denn serbien ist ein teil europas und wenn wir alle in einem christlichen europa zusammen leben wollen sollten wir einander kenenlernen :] :2faces:

  6. #6

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    Zitat Zitat von Legija
    was heist hier die bedeutung für den lesenden wenn dein horizont nur auf deutsche oder amerikanische erreignisse beschränkt ist find ich das ziemlich schade ;( denn serbien ist ein teil europas und wenn wir alle in einem christlichen europa zusammen leben wollen sollten wir einander kenenlernen :] :2faces:
    Oh, ich würde gerne mehr über Serbien erfahren. Nur wäre es schön, das ganze etwas aufbereitet zu finden und nicht nur lieblos per copy & paste hier "reingeklatscht". Aber das kannst du definitiv besser als deine eigenen Fingerchen zu benutzen, auch das durfte ich schon bei der Lektüre deiner Beiträge feststellen.

    mfG
    Wenn meine Frau Klöße zubereitet, dann sind sie leicht und bekömmlich.

  7. #7
    GESPERRT
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    Zitat Zitat von Sophisticated
    Oh, ich würde gerne mehr über Serbien erfahren. Nur wäre es schön, das ganze etwas aufbereitet zu finden und nicht nur lieblos per copy & paste hier "reingeklatscht". Aber das kannst du definitiv besser als deine eigenen Fingerchen zu benutzen, auch das durfte ich schon bei der Lektüre deiner Beiträge feststellen.

    mfG

    ich bin ziemlich schreib-und denk faul an den beiträgen lernst du was über serbien und an meinen kommentaren etwas über meine persönlichkeit und ich werde mich hüten meine persönlichkeit mehr auszudrücken weil dadurch den mitgliedern im forum denen ich missfalle gleichzeitig mein land negativ ins auge fällt :2faces:

  8. #8
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    Standard AW: Wirtschaft und Industrie in Serbien

    Mächtig, Mächtig die serbische Wirtschafts- und Finanzpoltik. Da leben die doch in Sauß- und Brauß. Ich denke ich geh als Gastarbeiter nach Serbien, ich werde heute noch ein Einreisevisum beantragen, danke Legija für diese Tipps und Infos, ich hoffe ich werde Teil einer so reichen und mächtigen Industrienation. Ihr gehört ganz klar in den G8 Gipfel, mit euch wird es dann G9 Danke!!!

    Schade dass du nicht erwähnt hast dass Tito und seine Sozialisten für die Industrialisierung früherer Jugo- Staaten verantwortlich waren. Die haben nicht zugelassen dass wie heute Millionenwete an Wirtschaftsgütern importiert werden und somit die eigene Industrie am Boden zerstört liegt.

    Korrupte Politiker die Geld bekommen um zu importieren. Früher hätte sie Tito als Veräter erschoßen. Heute sind Kroatien aber besonders Bosnien, Serbien und Mont. Mazedonien nur Wirtschaftskolonien und Ausbeutungsstationen der europäischen Großmächte. Man kann wenn man Geld hat alles in diesen Ländern kaufen, jedoch wenig Produkte aus dem eigenen Land, außer Lebensmittel vielleicht.

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von Lord Solar Plexus
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    Standard AW: Wirtschaft und Industrie in Serbien

    Zitat Zitat von Legija
    ist auch nur für die gedacht die lesen können und wollen
    Ich will nicht. Und ich sehe nicht, welche Bedeutung die erste serbische Zuckerfabrik für das Zusammenleben im christlichen Europa hat. Und es ist mir schnurz.
    Quidquid agas prudenter age et respice finem.

  10. #10
    Mitglied
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    Standard AW: Wirtschaft und Industrie in Serbien

    Toll die serbische Industrie.
    Bloß hast Du nicht erwähnt, daß damals jeder mit etwas mehr Geld sich einen VW Golf statt einen Zastava Jugo kaufte.

    Und erst die Militärflugzeuge... die fielen über Kroatien, Bosnien und Kosovo wie Schneeflocken vom Himmel. Da genügten einfache Stinger Raketen um sie vom Himmel zu holen.
    Als die NATO mit den Luftangriffen in Serbien began, traute sich kein einziges serbisches Flugzeug abzuheben. Alle blieben schön versteckt am Boden. Manche waren auch nicht so gut versteckt und gingen in Flammen auf.

    Ich bin echt begeistert... super Industrie!
    Wann tretet ihr den G8 bei?

    Ich will ja objektiv sein:
    Die kroatische Industrie war und ist auch nicht toll.
    Im Vergleich zu Deutschland, Frankreich oder gar Japan haben wir nichts zu melden.
    Aber ich gebe wenigstens nicht an...

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